Pressemitteilung vom 22.01.2015

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Die neue Pflegedokumentation wird zu einem Motivationsschub führen

„Der Deutsche Pflegerat unterstützt und begleitet die ab Januar 2015 begonnene bundesweite Implementierung der neuen Dokumentation in der Pflege“, betont Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR).

 

Zur neuen Pflegedokumentation hat der DPR jetzt eine Stellungnahme veröffentlicht. In dieser wird auf die wesentlichsten Punkte der Befürworter und Kritiker der neuen Dokumentation eingegangen.

 

„Durch die neue Art der Pflegedokumentation werden die professionell Pflegenden endlich wieder in die Lage versetzt, selbst über einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit zu entscheiden“, hebt Wagner hervor, und ruft zu einer möglichst großen Beteiligung der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen an der flächendeckenden Umsetzung des Praxistests “Praktische Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ auf.

 

„Viel zu lange standen externe Strukturvorgaben und nicht inhaltliche Fragen zur Pflege im Mittelpunkt der Dokumentationsarbeit der professionell Pflegenden. Das hat zu Frust und häufig zur Resignation geführt. Künftig stehen wieder das Know-how der Pflegenden sowie die Patientinnen und Patienten und deren Bedürfnisse im Mittelpunkt“, sagt Wagner weiter.

 

„Das daraus gewonnene neue Selbstverständnis der professionell Pflegenden wird zu einem Motivationsschub für die Pflege führen“, ergänzt DPR-Präsidiumsmitglied Thomas Meißner. Qualitätseinbußen durch die neue Pflegedokumentation erwartet er nicht. „Die sich aus der neuen Art der Pflegedokumentation ergebende Qualität der Pflege wird hoch bleiben.“

 

Meißner rät, sich jetzt von den "alten Gewohnheiten" zu trennen. „Das Projekt der Implementierung der neuen Pflegedokumentation wird von einer breiten Mehrheit der Akteure der Pflege gemeinsam unterstützt und getragen“, weist Meißner hin.

 

Die Stellungnahme des DPR zur neuen Pflegedokumentation erhalten Sie hier.
Mehr Informationen zur neuen Pflegedokumentationen erhalten Sie auf den Seiten des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung.

 

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats
Thomas Meißner
Präsidiumsmitglied des Deutschen Pflegerats

 

Deutscher Pflegerat e.V.  (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

 

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

 

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

 

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