Pressemitteilung vom 11.03.2015

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Allein im Krankenhaus - 50.000 Pflegende fehlen

Der Deutsche Pflegerat startet Aktion

„In den deutschen Krankenhäusern fehlen 50.000 Pflegende“, mahnt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege arbeiten im Krankenhaus am Anschlag ihrer Belastungsfähigkeit. Durch die gravierende personelle Unterbesetzung ist die Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten nicht mehr zu jeder Zeit sicherzustellen“, kritisiert Westerfellhaus.

„Mit der Verteilung von 5.000 orange-blauen Buttons wollen wir auf die unerträgliche Situation von 50.000 in den Krankenhäusern fehlenden Pflegenden hinweisen und wachrütteln“, erläutert Westerfellhaus eine Aktion des Deutschen Pflegerats. Gestartet wird die Aktion auf dem vom morgigen Donnerstag bis zum Samstag stattfindenden Deutschen Pflegetag 2015, auf dem über 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

Westerfellhaus: „Eine gute Pflege und Betreuung braucht gutes Personal, welches ausreichend zur Verfügung steht. Gefordert zum Handeln ist die Politik, die die Tragweite der aktuellen Probleme der professionellen Pflege im Krankenhaus endlich anerkennen muss.“

Die orange-blauen Buttons tragen die Aufschrift „Eine Initiative des DPR e.V & Lebenlang ALLEIN IM KRANKENHAUS 50.000 Pflegende fehlen“. Erhältlich sind die Buttons unter anderem am Stand des Deutschen Pflegerats auf dem Deutschen Pflegetag 2015 in Berlin. „Lebenlang“ ist ein neugeschaffenes digitales Medium zum Thema Pflege.


Ansprechpartner:
Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V.  (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

 

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

 

 

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