Pressemitteilung vom 20.09.2016

zurück zur Übersicht

„Pflegeberufereformgesetz sichert die bestmögliche Versorgung von Menschen mit Demenz“

Deutscher Pflegerat zum Welt-Alzheimertag am 21. September 2016

 

„Deutschland wird älter und damit steigt auch die Zahl der Menschen, die an Demenz erkrankt sind“, weist Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21. September 2016 hin. „Um die dadurch an die professionell Pflegenden gestellten steigenden Herausforderungen zu meistern, ist eine neue, moderne Form der Pflegeausbildung erforderlich, wie dies das Pflegeberufereformgesetz vorsieht.“

 

Westerfellhaus weiter: „Es ist unsere Pflicht, für eine bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung und Betreuung der Menschen zu sorgen, die an Demenz erkrankt sind. Das kann jedoch nur gelingen, wenn wir die richtigen Rahmenbedingungen setzen.

 

Der Gesetzgeber hat mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff geschaffen, der ab dem 1. Januar 2017 für die an Demenz erkrankten Menschen einen erleichterten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung vorsieht. Das ist wegweisend und wird zu Verbesserungen der Versorgungssituation führen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das dazu benötigte Personal in der Menge als auch mit der richtigen Qualifikation vorhanden ist.

 

Einer der wesentlichsten Stellhebel wird dabei das Pflegeberufereformgesetz sein. Es sichert die bestmögliche Versorgung von Menschen mit Demenz, unabhängig davon ob diese im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung gepflegt und betreut werden. Der Bundesgesetzgeber muss jetzt dafür sorgen, dass das für die Pflegefachpersonen und die Patientensicherheit unabdingbare Pflegeberufereformgesetz ohne faule Kompromisse verabschiedet wird.“

 

Ansprechpartner:

Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerats

 

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

 

Telefon: (0 30) 398 77 303

Telefax: (0 30) 398 77 304

 

E-Mail:presse@deutscher-pflegerat.de

Internet:www.deutscher-pflegerat.de

 

cid:image001.png@01D1841D.A3953E00

 

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

 

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

 

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

 

Mitgliedsverbände:

 

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU). 

zurück zur Übersicht