Pressemitteilung vom 19.06.2017

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Eine gute Kommunikation muss von Beginn an gelernt werden

Deutscher Pflegerat ist Mitunterzeichner der „Allianz für Gesundheitskompetenz“

 

„Die Arbeit aller im Gesundheitswesen Tätigen muss sich künftig stärker als bisher an den Werten einer guten, umfassenden und zugleich verständlichen Kommunikation über die zu erbringenden Leistungen und deren Ziele orientieren“, machte Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR), heute in Berlin anlässlich der Mitunterzeichnung der „Allianz für Gesundheitskompetenz“ durch den DPR deutlich.

 

„Die Bedeutung einer guten und patientensicheren Kommunikation im Gesundheitswesen haben wir in der Vergangenheit vielfach nicht ausreichend beachtet. Stimmt die Kommunikation nicht, dann steht die Patienteninformation und -sicherheit auf wackligen Füßen“, wies Wagner hin.

 

„Dreh- und Angelpunkt für eine bessere, klare Kommunikation ist die Steigerung der kommunikativen Kompetenzen der professionell Pflegenden und deren Umsetzung in der Praxis.

 

Dabei zeigen die im Rahmen der „Allianz für Gesundheitskompetenz“ genannten Empfehlungen und Maßnahmen in die richtige Richtung und bereiten den Weg für eine höhere Gesundheitskompetenz zwischen den im Gesundheitswesen Tätigen und den Patientinnen und Patienten.

 

In den Berufsfachschulen und Hochschulen für die Gesundheitsberufe und in den Gesundheitseinrichtungen sind die geeigneten Rahmenbedingungen für die Aus-, Weiter- und Fortbildung zum Thema Kommunikation zu schaffen. Neue Lehrpläne und praxisorientierte Schulungen zu kommunikativen Fähigkeiten und zu einer zielgruppengerechten Beratung müssen entwickelt und wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis umgesetzt werden“, betonte der Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats weiter.

 

Der Berufsgruppe der professionell Pflegenden komme dabei eine besondere Rolle zu. Diese stehe im täglichen Kontakt mit den Patientinnen, Patienten und Angehörigen und sei auch an den Schnittstellen zu weiteren Leistungsbereichen besonders gefragt. „Wir müssen die professionell Pflegenden beim Thema Kommunikation mitnehmen. Das wird eine der Aufgaben des Deutschen Pflegerats bei der „Allianz für Gesundheitskompetenz“ sein.“

 

Zur Information:

In der „Allianz für Gesundheitskompetenz“ haben sich Spitzenorganisationen und Verbände des deutschen Gesundheitswesens und das Bundesgesundheitsministerium zusammengeschlossen. Eines der wesentlichsten Ziele der Allianz ist es, die Gesundheitskompetenz zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger darin zu unterstützen, gut informiert mit den Ärztinnen und Ärzten den Fachkräften im Gesundheitswesen gemeinsam Entscheidung zu treffen. Unterzeichnet wurde die „Allianz für Gesundheitskompetenz“ am Montag, den 19. Juni 2017.

 

Ansprechpartner:

Franz Wagner
Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats

 

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen

Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

 

Telefon: (0 30) 398 77 303

Telefax: (0 30) 398 77 304

 

E-Mail:presse@deutscher-pflegerat.de

Internet:www.deutscher-pflegerat.de

 

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

 

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

 

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.

 

Mitgliedsverbände:

 

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

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