Pressemitteilung vom 16.09.2017

zurück zur Übersicht

DPR-Präsident Franz Wagner: „Dreh- und Angelpunkt für die Patientensicherheit ist eine gute und gesicherte Kommunikation“

Der Deutsche Pflegerat zum Internationalen Tag der Patientensicherheit
 
„Wer die Sicherheit in der Patientenversorgung und Patienteninformation erhöhen will, der muss bei der Verbesserung der Kommunikation aller Akteure des Pflege- und Gesundheitswesens ansetzen und diese auf solide Füße stellen“, machte Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin anlässlich des Internationalen Tags der Patientensicherheit (17. September 2017) deutlich.
 
„Der Dreh- und Angelpunkt für die Patientensicherheit ist eine gute und gesicherte Kommunikation. Hier besteht in Deutschland ein großer Nachholungsbedarf“, sagte Wagner weiter. Der Deutsche Pflegerat fordert daher, „dass sich die Arbeit aller im Gesundheitswesen Tätigen künftig stärker als bisher an den Werten einer guten, umfassenden und zugleich verständlichen Kommunikation über die zu erbringenden Leistungen und deren Ziele orientieren muss. Dafür sind die Steigerung der kommunikativen Kompetenzen der professionell Pflegenden und deren Umsetzung in der Praxis unabdingbar. Das fängt bereits in der Ausbildung an.
 
In den Berufsfachschulen und Hochschulen für die Gesundheitsberufe und in den Gesundheitseinrichtungen sind die geeigneten Rahmenbedingungen für die Aus-, Weiter- und Fortbildung zum Thema Kommunikation zu schaffen. Neue Lehrpläne und praxisorientierte Schulungen zu kommunikativen Fähigkeiten und zu einer zielgruppengerechten Beratung müssen entwickelt und wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis umgesetzt werden.“
 
Zum Hintergrund:
Der „Internationale Tag der Patientensicherheit“ findet am 17. September 2017 statt. In diesem Jahr steht er unter dem Schwerpunktthema: „Wenn Schweigen gefährlich ist – Kommunikation im Gesundheitswesen“. Organisiert wird der Tag vom Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) und seinen internationalen Partnerorganisationen. Homepage: http://www.tag-der-patientensicherheit.de/
 
Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats
 
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
 
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
 
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de
 
Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
 
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.
 
Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.
 
Mitgliedsverbände:
 
Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

zurück zur Übersicht