Pressemitteilung vom 17.11.2015

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Pflege zeigt sich auch in der Flüchtlingsfrage pragmatisch: Standortwechsel für den Deutschen Pflegetag vom 10. - 12. März 2016 in Berlin

Am Ende der vergangenen Woche wurde es offiziell: Der gesamte ehemalige Flughafen Berlin-Tempelhof wird für die Aufnahme von Flüchtlingen benötigt.
Kurzerhand und ohne die oftmals langwierigen Diskussionen entschieden die Veranstalter,
den Standort des vom 10. bis 12. März stattfindenden Deutschen Pflegetags 2016 zu verlegen.

Sebastian Kamolz vom ausführenden Veranstalter Schlütersche Verlagsgesellschaft erläutert: „Innerhalb von 24 Stunden haben wir drei Alternativen optioniert. Diese Woche werden wir die jeweiligen Standorte – alle in Berlin, alle ausreichend groß und alle stadtnah – besichtigen und uns bereits am Ende der Woche entscheiden. Der Deutsche Pflegetag 2016 findet also wie geplant vom 10. bis 12. März im vorgesehenen Umfang in Berlin statt.“

So überraschend der komplette Ortswechsel trotz wochenlanger Diskussion um die Flüchtlinge im Tempelhof letztlich auch kam, so deutlich unterstreicht er auch die Philosophie des Deutschen Pflegetags: Herausforderungen darf man nicht aussitzen sondern muss sie gemeinsam angehen.

So sieht es auch Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats: „Wir alle kennen die enormen Herausforderungen, die derzeit in Deutschland gestemmt werden müssen. Der Deutsche Pflegerat und vor allem unsere Partner und Besucher zeigen sich in dieser Situation solidarisch. Wir arbeiten Hand in Hand mit der Stadt Berlin und allen Beteiligten zusammen, um diesen durchaus ambitionierten Standortwechsel zu meistern. In dieser Sache ist die Pflege sicher flexibler, als es die Stadt Berlin bei der Unterbringung von Flüchtlingen sein kann.“

Jürgen Graalmann, Sprecher der Geschäftsleitung des Deutscher Pflegetags, ergänzt: „Ich bin stolz auf das ganze Team, denn innerhalb kürzester Zeit lagen die Alternativen für den Deutschen Pflegetag 2016 spruchreif auf dem Tisch. Die meisten hätten gejammert und diskutiert – nicht so die Pflege. Man hat verstanden und gehandelt.“

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

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