Pressemitteilung vom 24.10.2013

zurück zur Übersicht

Pflege muss für die neue Bundesregierung hohe Priorität haben

Der Deutsche Pflegerat (DPR) begrüßt es, dass UNION und SPD sich Zeit für eine gründliche Diskussion der Ziele einer aus ihren Parteien gebildeten Regierung nehmen. "Auf die neue Bundesregierung warten große Aufgaben im Bereich der Pflege und der Gesundheit", sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. "Aufgrund der Rückmeldungen der beiden Parteien zu unseren Wahlprüfsteinen sehen wir mit Zuversicht auf den Koalitionsvertrag und dessen Umsetzung", so Westerfellhaus weiter.

Die drei dringendsten Reformprojekte sieht der DPR in a) Maßnahmen zur schnellen Verbesserung der Stellenausstattung mit Pflegefachpersonen in allen Bereichen pflegerischer Arbeit, b) der Vorlage eines Referentenentwurfes für die Ausbildungsreform und c) einer Gesetzesinitiative zur Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Für die inhaltliche Ausgestaltung aller Punkte bietet der DPR seine Unterstützung an.

"Die Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in Deutschland hängt von ausreichenden Personalkapazitäten in den Gesundheitsberufen ab", sagt Westerfellhaus. "Insbesondere im Bereich der professionellen Pflege muss rasch gehandelt werden, damit der Beruf wieder attraktiver wird. Alle drei genannten prioritären Gesetzesinitiativen leisten hierzu einen Beitrag."

zurück zur Übersicht