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Gutes und ausreichend vorhandenes Personal gewährleistet die Medikationssicherheit

By 16. September 2016 Dezember 15th, 2020 No Comments

Deutscher Pflegerat zum 2. Internationalen Tag der Patientensicherheit

„Die Gewährleistung der Medikationssicherheit und damit ein wesentlicher Teil der Patientensicherheit in der ambulanten und stationären Pflege steht und fällt mit den dafür verantwortlichen Pflegefachpersonen“, mahnt der Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), Andreas Westerfellhaus, anlässlich des 2. Internationalen Tag der Patientensicherheit. Dieser steht am 17. September 2016 unter dem Schwerpunktthema „Medikationssicherheit“.

„Nötig sind gute Rahmenbedingungen vor Ort, wie zum Beispiel ausreichendes und qualifiziertes und zum Thema Medikationssicherheit gut geschultes Personal. Hier gibt es massiven Nachholbedarf.

Aber auch sektorale Grenzen bei der Patientenversorgung müssen überwunden werden. Die Kommunikation zwischen den Berufsgruppen der Pflegefachpersonen, der Apotheker und der Ärzte muss auf Augenhöhe funktionieren. Ansonsten werden Risiken nicht erkannt und wichtige Informationen gehen zulasten der Patienten verloren. Dabei gilt es eigene Besitzstände und Befindlichkeiten zurückzustellen und den Patienten und dessen Medikationssicherheit in den Mittelpunkt zu rücken.“

Unbegreiflich sei es, so Westerfellhaus weiter, dass laut dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) von 13 Gesundheitsfachberufen lediglich zwei in ausreichendem Maße das Thema Patientensicherheit in den Lehrplan aufgenommen haben. „Die Lehrpläne der Pflegeausbildungen zeigen auch an dieser Stelle einen erheblichen Handlungsbedarf auf. Die Patientensicherheit muss Gegenstand aller Curricula in den Gesundheitsberufen werden. Das macht deutlich, dass wir auf Bundesebene das Pflegeberufereformgesetz mehr denn je benötigen“, weist der DPR-Präsident hin.

Ansprechpartner:
Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

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