Pressemitteilung vom 16.03.2018

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5. Deutscher Pflegetag mit deutlichen Signalen für bessere Arbeitsbedingungen für die professionell Pflegenden gestartet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schlägt Andreas Westerfellhaus als neuen Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung vor
 
„Um die Herkulesaufgabe Pflege bewältigen zu können, dürfen wir keine Zeit mehr verlieren“, machte Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), auf dem 5. Deutschen Pflegetag vor 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in seiner Grundsatzrede zur Pflege deutlich. „Ziel muss es sein, die Pflege wieder zu dem attraktiven Beruf zu machen, der er eigentlich  ist.“ Unterstützung erhielt Wagner dabei von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an dessen ersten Arbeitstag als Minister.
 
Spahn machte deutlich, dass er ein Verfechter von Pflegekammern sei und seine Konzentration in dieser Legislaturperiode den Pflegekräften gelte. Dabei betonte er: „Ich möchte den Pflegeberuf attraktiver machen, jedoch sollte man ehrlich sein, dass dies nicht so eben gemacht werden kann“. Zur Attraktivität gehöre beispielsweise der Ausbau von Ausbildungsplätzen, eine Tarifbezahlung in der Pflege, die auch bei den professionell Pflegenden ankomme, und eine angemessene Personalmindestbemessung. Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für das Pflegeberufegesetz sei fertig und werde in der nächsten Woche auf den Weg gebracht. Unterstützung signalisierte der neue Bundesgesundheitsminister zudem beim Thema „Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen“.
 
„Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzt den Schwerpunkt seiner Arbeit auf die Zukunft der Pflege. Damit gibt er die richtige Richtung vor. Der Deutsche Pflegerat wird ihn dabei voll und ganz unterstützen. Ganz besonders freuen wir uns, dass er dem Bundeskabinett mit Andreas Westerfellhaus, dem ehemaligen Präsidenten des Deutschen Pflegerats, einen absoluten Kenner der Pflege als neuen Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung vorschlägt. Das ist für die professionell Pflegenden mehr als ein deutliches Zeichen, dass ihre Belange endlich in den Mittelpunkt der Politik rücken“, machte Franz Wagner deutlich.
 
Wagner weiter: „Der 5. Deutsche Pflegetag ist mit klaren Signalen für bessere Arbeitsbedingungen der professionell Pflegenden gestartet. Das ist der wichtigste Ansatzpunkt für eine bessere und zugleich sichere Pflege. Das macht Mut für die Zukunft.“
 
Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats
 
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
 
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
 
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de
 

 
Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
 
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.
 
Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.
 
Mitgliedsverbände:
 
Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

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