Pressemitteilung vom 18.04.2018

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Presse DPR: Professionell Pflegende sichern die Versorgung im Pflege- und Gesundheitsbereich

Neuer Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung stellt die professionell Pflegenden in den Mittelpunkt seiner Arbeit
 
Zur Pressekonferenz des Staatssekretärs Andreas Westerfellhaus, anlässlich seiner Einführung als neuer Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, erklärt Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR):
 
„Der neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, hat gestern (17. April 2018) deutlich gemacht, dass die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der professionell Pflegenden einen wesentlichen Kern seiner künftigen Arbeit als Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung ausmachen wird.
 
Westerfellhaus will faire Löhne, die Einführung eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrages, ein neues Rollenverständnis der professionell Pflegenden auf Augenhöhe mit allen Berufen im Pflege- und Gesundheitswesen sowie eine neue Aufgabenverteilung.
 
Der Deutsche Pflegerat begrüßt außerordentlich die klare Zielsetzung des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung auf die Belange der professionell Pflegenden. Damit wird ein wesentlicher Baustein zur Gewährleistung der in den Mittelpunkt zu setzenden Versorgungssicherheit erfüllt. Bessere Arbeitsbedingungen müssen endlich auch spürbar bei den professionell Pflegenden ankommen. Die Berufsgruppe setzt hierbei viel Vertrauen in Andreas Westerfellhaus und wird ihm die nötige Zeit zur sorgfältigen Umsetzung seiner Ziele geben.
 
Auch der Vorschlag des Staatssekretärs, dass die finanziellen Überschüsse der Krankenversicherung für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege eingesetzt werden sollten, findet die volle Unterstützung des Deutschen Pflegerats. Bis hin zur Frage, ob das Teilkaskosystem der Pflegeversicherung angesichts der im Rahmen der Sicherung der pflegerischen Versorgung zu erwartenden Mehrkosten noch richtig ist. Auch darüber müssen wir ernsthaft reden.“
 
Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats
 
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
 
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
 
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de
 
Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
 
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.
 
Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.
 
Mitgliedsverbände:
 
Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

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