Pressemitteilung vom 04.06.2018

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Deutscher Pflegerat: Baden-Württemberg sagt „Ja" zur Pflegekammer

Deutscher Pflegerat begrüßt die deutliche Entscheidung - Unverzüglich Gesetzgebungsverfahren aufnehmen

Der Deutsche Pflegerat e. V. (DPR) begrüßt die Entscheidung der Pflegefachpersonen in Baden-Württemberg zur Errichtung einer Pflegekammer im Land. Mit 68 Prozent stimmte in einer repräsentativen Befragung eine deutliche Mehrheit der Pflegefachpersonen für die Gründung einer Pflegekammer.

Hierzu äußerte sich Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR), heute in Berlin: „Baden-Württemberg hat eindrucksvoll mit „Ja" für die Gründung einer Pflegekammer im Land gestimmt. Das ist ein starkes Signal für die Kammerentwicklung in Deutschland, weit über das Bundesland hinaus. Die Landespolitik ist nun aufgefordert, unverzüglich das Gesetzgebungsverfahren zur Gründung einer Selbstverwaltung der Pflegefachpersonen in Baden-Württemberg auf den Weg zu bringen."

Der Deutsche Pflegerat setzt sich seit Jahren für die Gründung von Pflegekammern in den Bundesländern und damit für eine stärkere Mitsprache der Profession Pflege in der Selbstverwaltung ein. Weitere Befragungen zur Errichtung von Pflegekammern laufen derzeit bzw. sind geplant in Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Errichtet sind Pflegekammern in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Niedersachsen wird kurzfristig folgen.

Ansprechpartner: Franz Wagner Präsident des Deutschen Pflegerats Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen Alt-Moabit 91, 10559 Berlin Telefon: (0 30) 398 77 303 Telefax: (0 30) 398 77 304 E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR): Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats. Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände: Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU). Falls Sie keine Pressemeldungen des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR) mehr beziehen wollen, dann senden Sie uns bitte eine E-Mail an presse@deutscher-pflegerat.de (Betreff Austragung Presseverteiler). Die Datenschutzerklärung des Deutschen Pflegerats finden Sie hier.

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