Pressemitteilung vom 13.09.2018

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Generalistische Ausbildung: GKinD verunsichert völlig unnötig

Einarbeitung sowie Fort- und Weiterbildung sind nicht von der Ausbildungsform abhängig

„Alle Schüler benötigen unabhängig vom Alter der Patienten und der Pflege in den medizinischen Fachabteilungen eine strukturierte Einarbeitung nach der Ausbildung in ihren konkreten Einsatzfeldern".

Darauf weist Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), aus gegebenem Anlass hin. Diese Einschätzung wird auch von Seiten eines großen Haftpflichtversicherers bestätigt.

Wagner ergänzt: „Das hat auch nichts mit der neuen generalistischen Ausbildung zu tun, sondern gilt allgemeingültig, und steht auch bereits heute in der Verantwortung jedes Arbeitgebers. Die gleichen Anforderungen und Maßstäbe sind an jeglichen Praxisort anzuwenden, der in der Ausbildung zur künftigen Pflegefachperson betroffen ist. Dies gelte demnach auch zukünftig für die generalistische Ausbildung, unabhängig von einer möglichen Vertiefung und den konkreten Praxiseinsätzen", so Wagner.

Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) verursacht nach Auffassung des DPR durch ihr Vorgehen in dieser verzerrten und nicht zutreffenden Aussage unnötige Verunsicherung und Ängste – auch bei denen, die den Pflegeberuf ergreifen wollen.

Hintergrund zur Pressemeldung: Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD) warnt in einem aktuellen Schreiben vor Haftungsrisiken für Kliniken beim Einsatz von Pflegefachpersonen in Kinderkliniken im Zusammenhang mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung. Das bedarf einer Klarstellung.

Ansprechpartner: Franz Wagner Präsident des Deutschen Pflegerats Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)

Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen Alt-Moabit 91, 10559 Berlin Telefon: (0 30) 398 77 303 Telefax: (0 30) 398 77 304 E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR): Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats. Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände: Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

Falls Sie keine Pressemeldungen des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR) mehr beziehen wollen, dann senden Sie uns bitte eine E-Mail an presse@deutscher-pflegerat.de (Betreff: Austragung Presseverteiler).

Die Datenschutzerklärung des Deutschen Pflegerats finden Sie hier.

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