Pressemitteilung vom 20.09.2018

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Deutscher Pflegerat unterstützt Aufbau einer Nationalen Demenzstrategie

Allianz für Menschen mit Demenz setzt die richtigen Prioritäten

„Eine bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Pflege kann nur durch qualifiziertes Personal ermöglicht werden. Die Bedeutung demenzieller Erkrankungen muss daher schon in der Pflegeausbildung berücksichtigt werden."

Darauf macht Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), anlässlich der Vorstellung des Berichts der „Allianz für Menschen mit Demenz 2014 – 2018" deutlich.

„Der Deutsche Pflegerat begrüßt es außerordentlich, dass die Allianz für Menschen mit Demenz gemeinsam mit allen Akteuren zu einer Nationalen Demenzstrategie weiterentwickelt und verbindlich festgelegt wird.

Erforderlich ist es, vermehrt gut ausgebildetes Personal zu gewinnen. Vereinbart wurde in der Allianz, dass dem Fachkräftemangel begegnet und die Attraktivität des Berufsbildes gestärkt wird.

Besser verzahnt werden muss unter anderem das Wissen der Heilpädagogik und der Altenhilfe. Gefördert werden muss die Multiprofessionalität für eine bessere Zusammenarbeit aller Akteure einschließlich ehrenamtlich Tätiger", weist Wagner weiter auf die Ergebnisse der Allianz hin. „Hierauf werden wir als Deutscher Pflegerat ein besonderes Augenmerk legen."

Mehr Informationen:
Der Deutsche Pflegerat war von Beginn an Gestaltungspartner in der Allianz für Pflege. Vorgestellt wurde der Bericht am Mittwoch (19. Februar 2018) in Berlin durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey sowie von Monika Kaus, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP); Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

Falls Sie keine Pressemeldungen des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR) mehr beziehen wollen, dann senden Sie uns bitte eine E-Mail an presse@deutscher-pflegerat.de (Betreff Austragung Presseverteiler). Die Datenschutzerklärung des Deutschen Pflegerats finden Sie hier.

 

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