Pressemitteilung vom 09.01.2019

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Deutscher Pflegerat: Der Weg zur Pflegekammer in NRW ist frei

Pflegefachpersonen wollen selbstbestimmt entscheiden

„Dies ist ein großartiger Tag für die Pflegenden und die Menschen, die Pflege benötigen, in NRW", freut sich Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR), heute in Berlin.

Anlass hierfür ist die im Rahmen einer repräsentativen Befragung mit insgesamt 79 Prozent große Zustimmung der Pflegefachpersonen in NRW zur Gründung einer Pflegekammer im Land. Zusammen mit Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, in denen Pflegekammern bereits fest installiert sind, gehe man nun auch in NRW einen wesentlichen Schritt für eine zukunftsweisende Beteiligung der Pflegeberufe.

„Unsere Gesellschaft steht in der Pflege vor gewaltigen Herausforderungen", führt der DPR-Präsident weiter aus. „Die Pflegeberufe haben hier eine besondere, entscheidende Verantwortung. Es ist daher gut und richtig, die pflegerische Perspektive künftig mit Hilfe einer Pflegekammer in die Gestaltung des Gesundheits- und Pflegewesens mit einzubeziehen. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag um eine gute pflegerische Versorgung auf Dauer zu sichern."

„Die professionell Pflegenden nehmen diese Verantwortung an", betont Wagner, der insbesondere auch den Willen der Landesregierung und des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann begrüßt, die Entscheidung konsequent umzusetzen und die Pflegekammer zügig zu errichten.

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

 

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