Pressemitteilung vom 28.01.2019

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Deutscher Pflegerat: Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege zu einem Masterplan Pflege verknüpfen

Deutscher Pflegerat zu den ersten Ergebnissen der Konzertierten Aktion Pflege

Heute (28. Januar 2019) wurden die ersten Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege unter Leitung von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgestellt. Insbesondere ging es darum, wie die Pflegeausbildung verbessert werden kann (Arbeitsgruppe 1 „Ausbildung und Qualifizierung"). Hierzu erklärt Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR):

„Die Konzertierte Aktion Pflege und die dort in einem ersten Schritt festgelegten zahlreichen Maßnahmen zur Ausbildung und Qualifizierung der professionell Pflegenden sind richtig und wichtig. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen haben sich die Partner der Konzertierten Aktion Pflege in den kommenden vier Jahren verpflichtet.

Beim Ausbildungspakt muss vor allem die sichere Finanzierung der neuen Pflegeausbildung sichergestellt werden. Das bedeutet z.B. die Miet- und Investitionskosten in die Finanzierungsverordnung aufzunehmen und Pflegebedürftige davor zu schützen, höhere Eigenanteile zahlen zu müssen, wenn die Budgets der neuen Ausbildung festgesetzt werden.

Zusätzlich notwendig ist eine Verknüpfung und vor allem eine nachhaltige Koordinierung der Ergebnisse aller fünf Arbeitsgruppen der Konzertierten Aktion Pflege. Die Pflege in Deutschland braucht einen Masterplan Pflege. Nur wenn sich die Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit rasch und spürbar verbessern, werden wir den aktuellen und den zukünftigen Versorgungsbedarf bewältigen können.

Mit der Konzertierten Aktion Pflege besteht die Chance, einen solchen Masterplan zu entwickeln. Eine so Koordinierte Aktion Pflege ist die letzte Chance, das Blatt hin zu mehr Personal und zu besseren Arbeitsbedingungen in der Pflege und damit zur Sicherstellung der Versorgung zu wenden".

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

 

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