Pressemitteilung vom 31.10.2019

zurück zu den Pressemitteilungen

Deutscher Pflegerat begrüßt den Vorstoß der Bundesregierung zum Schutz von medizinischem Personal vor Gewalt

DPR unterstützt Bestrebungen des Bundesgesundheitsministers – Ausweitung auf alle Bereiche der Pflege notwendig

Die Bundesregierung plant schärfere Strafen bei Gewalt gegen medizinisches Personal und hat im Bundeskabinett ein Maßnahmenpaket beschlossen. Hierzu erklärt der Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR), Franz Wagner:

„Der Deutsche Pflegerat begrüßt den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Notfallambulanzen gegen Aggression von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen zu schützen.

Gewalt darf nicht geduldet werden. Die Arbeit von Pflegefachpersonen ist eine schwierige Arbeit und erfordert sowohl körperlich als auch psychisch einen hohen Einsatz, häufig unter erschwerten Arbeitsbedingungen. Sie dient der Hilfe und sollte mit Wertschätzung und Respekt gewürdigt werden.

Die Pflege in Deutschland benötigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihren Beruf gerne und ohne jegliche Ängste ausüben. Hierfür stehen wir als Gesellschaft in der Verantwortung."

Der Deutsche Pflegerat hat bereits zu Beginn der Legislaturperiode Maßnahmen zum Schutz der Pflegefachpersonen gefordert. In einem weiteren Schritt muss die nun beschlossene Regelung auf Pflegefachpersonen auf Intensivstationen ausgeweitet werden.

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

 

zurück zu den Pressemitteilungen