Pressemitteilung vom 03.12.2019

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Strukturierte Reformen für Krankenhäuser dringend erforderlich

Deutscher Pflegerat unterstützt die Forderung nach einem Krankenhausgipfel

Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) unterstützt die Forderung eines breiten Bündnisses von Akteuren für einen Krankenhausgipfel. Hierzu äußerte sich der Präsident des Deutschen Pflegerats, Franz Wagner, heute in Berlin:

„Politik und Krankenkassen müssen sich ihrer Verantwortung für eine gute Krankenhausversorgung, gute Arbeitsbedingungen und eine sichere Patientenversorgung stellen. Der Vielzahl von gesetzgeberischen Einzelmaßnahmen fehlt ein konzeptioneller Rahmen für die Zukunft des Krankenhaussektors. Das wirkt sich mittelbar und unmittelbar auf die Arbeitssituation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus.

Im Mittelpunkt des Krankenhausgipfels muss der Dialog über die Zukunft der Krankenhausversorgung in Deutschland stehen. Konstruktiv muss dabei nach vorne geblickt werden, damit strukturierte Reformprozesse in Gang kommen. Mit auf die Agenda muss dabei auch die Beantwortung der Frage der Zukunft einzelner Krankenhäuser - von Umwandlung in Gesundheitszentren bis zu Krankenhausschließungen. Die Ökonomisierung hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht – im Gegenteil.

Von einem gemeinsamen Krankenhausgipfel mit allen relevanten Akteuren kann ein deutliches Aufbruchsignal ausgehen".

Ansprechpartner:
Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304

E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats.

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

Falls Sie keine Pressemeldungen des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR) mehr beziehen wollen, dann senden Sie uns bitte eine E-Mail an presse@deutscher-pflegerat.de (Betreff Austragung Presseverteiler). Die Datenschutzerklärung des Deutschen Pflegerats finden Sie hier.

 

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