DPR Aktuell

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit schreibt in Kooperation mit der Aesculap Akademie, dem Ecclesia Versicherungsdienst, MSD SHARP & DOHME GMBH und dem Thieme-Verlag zum fünften Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus.

Gesucht werden nachhaltige Best-Practice-Beispiele und herausragende praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement.

 

Bewerbungsschluss ist der 1. November 2017.

 

Der Förderpreis ist mit insgesamt 19.500 Euro dotiert und wird auf der APS-Jahrestagung am 03./04. Mai 2018 in Berlin verliehen.

Alle relevanten Informationen erhalten Sie auf unserer Website www.aps-ev.de/deutscher-preis-fuer-patientensicherheit und von Frau Golbach in der Geschäftsstelle des APS (golbach@aps-ev.de,Tel. 030-36428160).

Den Flyer zur Ausschreibung finden Sie hier.

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Generalistische Ausbildung kommt scheibchenweise

Der Deutsche Pflegerat trägt den Kompromiss der Koalitionsfraktionen konstruktiv mit, hätte sich jedoch mutigere Schritte gewünscht
 
Zum gestern (06. April 2017) gefundenen Kompromiss der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD zum Pflegeberufereformgesetz äußert sich Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), wie folgt:

 

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

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Zukunftorientiertes Qualitätsmanangement

 

KTQ mit neuem Gesellschafterkreis

 

Gemeinsame Presseerklärung hier zum Download

 

 

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Presse DPR: „Politik steht bei den professionell Pflegenden im Wort“

Deutscher Pflegerat: „Wer jetzt das Pflegeberufereformgesetz nicht unterstützt, der haftet
für die Folgen“

 

Der Deutsche Bundestag zeigt nach wie vor keine Anzeichen dafür, dass es ihm mit der
Sicherung der Patientensicherheit und der dafür notwendigen Reform einer neuen, modernen
Pflegeausbildung ernst ist. Das für die professionelle Pflege wichtige Pflegeberufereformgesetz
liegt weiter nicht zur Beratung in den Ausschüssen vor.

 

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier zum Download

 

 

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Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen

 

Am 23. September 2016 wurde die Bekanntmachung zum Vergabeverfahren „Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Verfahrens zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen nach qualitativen und quantitativen Maßstäben gemäß § 113c SGB XI“ europaweit veröffentlicht.

 

Die Bekanntmachung der Ausschreibung ist veröffentlicht unter diesem Link

Die Unterlagen im Teilnahmewettbewerb stehen zum Download bereit unter diesem Link

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SAM – Befragung zum Sicheren Arbeiten mit Medikamenten in der Pflege


Ziel der Onlinebefragung „SAM“ ist es, den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pflege zu verbessern.
Im Mittelpunkt stehen Fragen zu den Erfahrungen von Pflegenden im beruflichen Umgang mit Medikamenten.

Zur Teilnahme gelangen Sie über diesen Link.

 

 

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Verspielt die Große Koalition die Chance der Weiterentwicklung der Pflegeberufe?


DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus: „Das Pflegeberufereformgesetz muss schnell und ohne faule Kompromisse beschlossen werden“

 

Im Deutschen Bundestag liegt die Reform des Pflegeberufereformgesetzes auf Halde. „Wir fordern die Abgeordneten der Regierungskoalition auf, endlich die Beratungen zum Pflegeberufereformgesetz zu Ende zu führen und das Gesetz ohne faule Kompromisse zu beschließen“, sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin.
 

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier zum Download 

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Ausschreibung Deutscher Preis für Patientensicherheit

Bewerbungsfrist verlängert bis 30. November 2016

 

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit schreibt in Kooperation mit der Aesculap Akademie, dem Ecclesia Versicherungsdienst, MSD SHARP & DOHME GmbH und dem Thieme-Verlag zum vierten Mal den Deutschen Preis für Patientensicherheit aus.

Gesucht werden nachhaltige Best-Practice-Beispiele und herausragende praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement.

Bewerbungsschluss ist der 15. November 2016.

Der Förderpreis ist mit insgesamt 19.500 Euro dotiert und wird auf der APS-Jahrestagung im Mai 2017 in Berlin verliehen.

Alle relevanten Informationen erhalten Sie über diesen Link und von Frau Golbach in der Geschäftsstelle des APS              
(golbach@aps-ev.de, Tel 030 - 36428160).

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"Die Pflegenden stehen voll 
 hinter der Reform"

Bundesgesundheitsminister Gröhe und der Präsident des Deutschen Pflegerats, Westerfellhaus, verteidigen die neue Pflegeausbildung.

 

Den Artikel aus den "Stuttgarter Nachrichten" vom
24. Februar 2016 finden Sie hier zum Download.

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Presse DPR: "Reform der Pflegeberufe nicht fahrlässig gefährden"

Der Deutsche Pflegerat steht zur generalistischen Pflegeausbildung

„Dem Gesetzentwurf für eine generalistische Pflegeausbildung geht eine fast zehn Jahre lange
ausführliche Diskussion voraus, bei der zahlreiche Argumente des Für und Wider eines solchen
Schritts abgeklopft wurden“, setzt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR),
den Kritikern entgegen, die jetzt über ein Moratorium eine Aussetzung des Gesetzgebungsverfahrens
für das Pflegeberufsgesetz fordern.

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier zum Downoad

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KTQ-Zertifizierungsverfahren: nachhaltig weiterentwickelt und zukunftsfähig

Mit dem neuen KTQ-Manual/KTQ-Katalog Version 2015 für den Bereich Krankenhaus greift die KTQ-GmbH aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen auf und gewinnt dabei gleichzeitig an Praxisnähe und Anwenderfreundlichkeit.

 

Lesen Sie hierzu weitere Informationen.

 

Die Website der KTQ finden Sie unter www.ktq.de.

 

 

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Presse DPR: "Bundeskabinett stellt die richtigen Weichen für die Zukunft des Pflegeberufs" 

Zur heutigen Entscheidung des Bundeskabinetts zum Entwurf des Pflegeberufsgesetzes, sagte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, am Mittwoch in Berlin:
 
„Die Entscheidung des Bundeskabinetts für eine generalistische Pflegeausbildung mit Schwerpunktbildung ist ein Meilenstein für die Weiterentwicklung der Pflegeberufe in Deutschland. Das Bundeskabinett hat damit die richtigen Weichen für die Zukunft der so wichtigen Pflegeberufe gestellt."

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

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Die Zukunft der Pflege miterleben – Deutscher Pflegetag 2016

Der Deutsche Pflegetag 2016, der Treffpunkt für Beschäftigte und Akteure aus dem Bereich der Pflege, findet vom 10.-12. März 2016 in Berlin statt.

 

Noch bis zum 31. Januar 2016 gelten die Frühbucherpreise, Tages- und Kongresstickets können zum reduzierten Preis gebucht werden. Im Preis ist auch die Teilnahme an der Eröffnungsfeier enthalten.

 

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, eröffnen den Kongress am 10. März.

 

Weitere Informationen zum Deutschen Pflegetag und zum Programm unter www.deutscher-pflegetag.de.  

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

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STATION-Berlin ist der neue Veranstaltungsort des Deutschen Pflegetags 2016

 

Der Deutsche Pflegetag 2016 findet wie geplant vom 10. bis 12. März 2016 in der Bundeshauptstadt statt. Mit der STATION-Berlin haben die Organisatoren einen idealen neuen Standort gefunden, um die zentrale Veranstaltung der Pflege im vorgesehenen Umfang auszurichten. Der  neue Veranstaltungsort in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz löst damit das ursprünglich vorgesehene Flughafengelände Berlin-Tempelhof ab, das der Senat zur Unterbringung von Flüchtlingen benötigt.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

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Beurkundung der Errichtungsausschussmitglieder für die Pflegekammer Schleswig-Holstein

Am 09.12.2015 um 14:00 Uhr wurde den 13 Mitglieder und deren 13 Stellvertretungen die Ernennungsurkunden zur Mitgliedschaft im Errichtungsausschuss für die Pflegekammer Schleswig-Holstein von Frau Ministerin Alheit überreicht. 

 

Damit ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung von Selbstverantwortung der beruflichen Pflege erreicht. Nach Rheinland-Pfalz wird in Schleswig-Holstein die zweite Pflegekammer errichtet. Nach dreijähriger Vorbereitung, der Beschluss zur Errichtung der Pflegekammer wurde vom Landtag am 14.12.2012 gefasst, geht es jetzt darum, die Strukturen für die erste Kammerversammlung der drei Pflegefachberufe zu schaffen. Erste Vorbereitungen wurden bereits mit engagierten Pflegepersonen und dem Ministerium im Arbeitskreis zur Errichtung der Pflegekammer getroffen. Der Pflegerat Schleswig-Holstein freut sich sehr, dass dem Wahlversprechen der Koalitionsparteien gefolgt wurde und nunmehr die Professionalisierung der Pflegeberufe in unserem Land beginnen kann.

 

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Generalistische Pflegeausbildung ist ein Meilenstein für die Weiterentwicklung der Pflegeberufe


Das Pflegeberufsgesetz regelt die Zusammenführung der drei bisher getrennten Ausbildungen zur "Altenpflege", "Gesundheits- und Krankenpflege" und "Gesundheits- und Kinderkrankenpflege" zu einem neuen Pflegeberuf mit Schwerpunktbildung. Damit wird eine Kernforderung des DPR umgesetzt. Die generalistische Pflegeausbildung ist die richtige Antwort auf den demographischen Wandel. Sie schaffe neue Karrierechancen für Pflegefachpersonen und steigere die Attraktivität des Berufs.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

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Wahl zur Pflegekammer in Rheinland-Pfalz

Wahltag 11.12.2015

Die erste Wahl zur Vertreterversammlung der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz findet im Zeitraum vom 24.11. - 11.12.2015 statt.

Link zur Kampagnenhomepage

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20.10.2015

Scheitern der Generalistik wäre eine Blamage für die Bundesregierung und ein Schaden für die Bürger

Für Unruhe sorgen aktuell Äußerungen des CDU-Bundestagsabgeordneten und Berichterstatters der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Pflegepolitik, Erwin Rüddel, zur Reform der Pflegeausbildung mit dem Ziel einer generalistischen Ausbildung. „Sollte die im Koalitionsvertrag festgelegte Reform der Pflegeausbildung scheitern, wäre dies eine Blamage für die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag sowie ein Armutszeugnis zugleich“, mahnte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates, heute in Berlin.

 

Denn nicht die Unmöglichkeit einer generalistischen Ausbildung mit Schwerpunktbildung wäre für ein Scheitern verantwortlich, sondern der mangelnde politische Nachdruck bei der Vorbereitung der Reform und die überwiegende Bewertung der Sachfragen unter rein quantitativen Gesichtspunkten.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

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16.10.2015

Deutscher Pflegerat: „Flüchtlinge brauchen noch lange unsere Hilfe“

 
Franz Wagner: „Beruflich Pflegende leisten bei der Versorgung der Flüchtlinge hervorragende Arbeit“

 

„Der Deutsche Pflegerat dankt allen Freiwilligen und beruflich Pflegenden für ihre hervorragende Arbeit bei der Versorgung und Betreuung der Flüchtlinge“, betonte Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin. „Sie helfen ohne große Worte abzuwarten direkt und  unmittelbar. Damit spiegeln sie das wider, was unseren Pflegeberuf besonders auszeichnet und wertschätzt“, sagte Wagner weiter.

 

Der Deutsche Pflegerat bittet, mit der Unterstützung nicht nachzulassen, „denn die Flüchtlinge brauchen noch lange unsere Hilfe. Als professionell Pflegende sind wir dabei besonders gefragt, denn die Flüchtlinge brauchen eine gute gesundheitliche Versorgung“.

 

Der Deutsche Hebammen Verband (DHV) hat auf seiner Internetseite viele hilfreiche Informationen zur Betreuung schwangerer Flüchtlingsfrauen zusammengestellt, die Sie unter folgendem Link abrufen können.

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09.10.2015

Beteiligung des Deutschen Pflegerats in der Expertenkommission ist eine gute und wichtige Entscheidung


Westerfellhaus: „Wir werden darauf hinarbeiten, dass es zu langfristig tragfähigen Lösungen für die beruflich Pflegenden kommt“

 

„Der Deutsche Pflegerat begrüßt, dass Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Expertenkommission „Pflegepersonal im Krankenhaus“ einberufen hat, und der Deutsche Pflegerat Mitglied dieser Kommission ist“, betonte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin. „Das ist eine gute und wichtige Entscheidung für die beruflich Pflegenden in Deutschland.“

 

Weitere Informationen des Deutschen Pflegerats zum Thema Krankenhausfinanzierung finden Sie hier.

 

Die gesamte Pressemeldung fenden Sie hier zum Download.

 

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Krankenhaus-Reform? So nicht!


Westerfellhaus: „Die Krankenhausreform muss dafür sorgen, dass das Pflegepersonal durch zusätzliches Personal entlastet wird“

 

„Die Krankenhausreform muss dafür sorgen, dass das Pflegepersonal durch zusätzliches Personal entlastet wird“, mahnte Andreas Westerfellhaus,  anlässlich des auf Initiative der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ausgerufenen Aktionstages "Krankenhaus-Reform?  So nicht!".

Der Aktionstag findet am morgigen 23. September 2015 statt. In Berlin wird ab 13.00 Uhr am Brandenburger Tor lautstark gegen die aktuelle Krankenhausreform protestiert. Hierzu werden mehrere tausend Teilnehmer erwartet. Einer der Redner wird der Präsident des Deutschen Pflegerats sein. Er wird im Rahmen der Protestveranstaltung für die beruflich Pflegenden sprechen

„Die geplante Reform wird das Personal in den Kliniken nicht entlasten", sagte Westerfellhaus vorab in Berlin. „Wir beruflich Pflegende wehren uns. Was wir brauchen sind mehr Mittel für Pflegende und nicht zusätzliche Belastungen."

Aktuell zum Aktionstag hat der Deutsche Pflegerat unter dem Blickwinkel der Krankenhausfinanzierung eine Handlungsempfehlung für ausreichend Pflegefachpersonen im Krankenhaus herausgegeben.

Darin wird zur Sicherstellung eines in der Menge und seiner Qualifikation ausreichenden Pflegepersonals für den Krankenhausbereich mit der Anhebung des Budgets, der Anpassung der Pflegepersonalregelung sowie der besseren Abbildung der pflegerischen Leistungen ein dreizügiges Vorgehen gefordert.

 

Die Handlungsempfehlung des Deutschen Pflegerats finden Sie hier zum Download.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

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Studie zum Pflegepersonalmangel im Krankenhaus


Unterbesetzung und Personalmehrbedarf im Pflegedienst der allgemeinen Krankenhäuser Eine Schätzung auf Grundlage verfügbarer Daten
Michael Simon, Hannover, August 2015

 

Im Pflegedienst deutscher Krankenhäuser wurden zwischen 1997 und 2007 fast 50.000 Stellen abgebaut. Die trotz steigender Leistungsanforderungen sinkende Personalbesetzung hat zu einer zunehmenden Arbeitsbelastung und in weiten Teilen des Pflegedienstes bereits zu einer chronischen Arbeitsüberlastung geführt. Unterbesetzung und Arbeitsüberlastung im Pflegedienst der Krankenhäuser gefährdet nicht nur die Gesundheit der Pflegekräfte, sondern stellt vor allem eine Gefährdung der Patientengesundheit dar. Geht man von einer Erhöhung des Personalbedarfs aufgrund gestiegener Leistungsanforderungen im Zeitraum 1993 bis 2013 in Höhe von ca. 25 % aus, so folgt daraus, dass der Pflegedienst der Normalstationen allgemeiner Krankenhäuser gegenwärtig um mehr als 100.000 Vollkräfte unterbesetzt ist.

 

Die Studie von Herrn Simon finden Sie hier zum Download.

Die Perspektive Pflegender muss bei jedweder gesetzlichen Regelung zur Sterbehilfe berücksichtigt werden

Deutscher Pflegerat stellt Grundsatzpapier zur Diskussion Sterbehilfe vor

 

„Die Perspektive Pflegender muss bei jedweder gesetzlichen Regelung zur Sterbehilfe berücksichtigt werden“, betonte Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin. Wagner stellte das Grundsatzpapier des DPR zur Diskussion um eine Gesetzesänderung zum Assistierten Suizid (Beihilfe zur Selbsttötung) und zur Tötung auf Verlangen vor.

 

Das gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

Das Grundsatzpapier finden Sie hier zum Download.

 

 

 

Pflege und DRG

Pflegebedarfsfaktoren zur Abbildung der Pflege im DRG-System

Bei der Weiterentwicklung des G-DRG-System sind mit systemimmanenten Ansätzen Verbesserungen für die Pflege möglich. Eine Lösung wird zeitnah benötigt. Aus Sicht des Deutschen Pflegerates sind hierfür systemkonforme Lösungen zu bevorzugen. Die Integration von „Pflegebedarfsfaktoren“ innerhalb der Fallpauschalen stellen einen geeigneten Ansatz dar, da diese an bestehende Abbildungsmöglichkeiten im DRG-System anknüpfen. Sie ermöglichen im Einklang mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff die Einbeziehung des Patientenzustandes, aus dem sich der Grad der Hilfestellung ergibt.

 

Lesen Sie hierzu ein Interview mit Dr. Patrick Jahn, Mitglied der DPR-Fachkomission DRG, den Artikel "(R)Evolution im System" und zwei Pressemeldungen des DPR.

PM 21.08.2015 Expertenbeirat zur Weiterentwicklung des bestehenden DRG-Systems wird ausgebaut, zum Download hier

PM 25.08.2015 Pflegebedarfsfaktoren bilden die pflegerischen Leistungen im DRG-System besser ab, zum Download hier

 

 

Deutscher Pflegerat unterstützt Kampagne der DKG zur Krankenhausreform

Am 23. September findet in Berlin auf Initiative der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ein Aktionstag statt. Unter dem Motto "Krankenhaus-Reform - So nicht!" soll am Brandenburger Tor von 13.00 – 17.00 Uhr lautstark gegen die Krankenhausreform protestiert werden. Es werden 10.000 Teilnehmer erwartet. Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR e.V: wird im Rahmen der Protestveranstaltung als Redner für die beruflich Pflegenden vertreten sein. "Die geplante Reform wird das Personal in den Kliniken nicht entlasten", sagte Westerfellhaus im Vorfeld der Aktion. "Wir beruflich Pflegende wehren uns - was wir brauchen, sind mehr Mittel für Pflegende und nicht zusätzliche Belastungen!".

Der Aktionstag wird von bundesweiten Aktionen der Krankenhäuser vor Ort begleitet. Der DPR ruft alle beruflich Pflegenden zur Teilnahme an der Veranstaltung auf. 

Weitere Infos unter www.dkgev.de/dkg.php/cat/309/aid/13774/title

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Pflegebedarfsfaktoren bilden die pflegerischen Leistungen im DRG-System besser ab

Dr. Patrick Jahn: „Für die Ermittlung des Personalbedarfs im Krankenhaus brauchen wir eine schnelle Lösung" „Die Integration von Pflegebedarfsfaktoren in die DRG-Kalkulation ist der richtige Ansatz, um den tatsächlichen Pflegebedarf eines Krankenhauspatienten im Entgeltsystem besser abzubilden", betonte Dr. Patrick Jahn, Leiter der Fachkommission DRG des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin. Da es sich zudem um eine Weiterentwicklung innerhalb des bestehenden DRG-Systems handele, sei das Instrument zügig umsetzbar.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

Expertenbeirat zur Weiterentwicklung des bestehenden DRG-Systems wird ausgebaut

Andrea Lemke: „Im Mittelpunkt steht die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung im Krankenhaus.“

"Die Weiterentwicklung des bestehenden DRG-Systems wird seitens des Deutschen Pflegerats durch einen hochkarätigen Expertenbeirat unterstützt“, machte Andrea Lemke, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin deutlich. Hierzu hat der Deutsche Pflegerat (DPR) jetzt die "DPR-Fachkommission DRG" errichtet, in der unter anderem der bisherige Lenkungsausschuss des Deutschen Pflegerates aufgeht.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

Pflegeversicherung bekommt neues Fundament

Der Deutsche Pflegerat (DPR) begrüßt den Kabinettsbeschluss für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung. „Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff wird die Pflegeversicherung auf ein neues Fundament gestellt“, sagt DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus. Die neue Leistungsgerechtigkeit und die Leistungserweiterungen müssen sich aber auch in der Leistungserbringung abbilden und dort rasch umgesetzt werden, so Westerfellhaus weiter. Dazu bedarf es mehr Pflegefachpersonal.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

Schleswig-Holstein setzt mit der Pflegekammer die richtigen Zeichen

Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat am Mittwoch (15.07.) dem Gesetzentwurf zur Errichtung einer Pflegeberufekammer zugestimmt. „Damit endet auch in Schleswig-Holstein die Fremdbestimmung über die Interessen der Pflegefachpersonen“, macht Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR) deutlich: „Nur eine starke Pflegekammer kann die Interessen der Pflegefachpersonen tatsächlich vertreten“.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

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Endlich kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff

Nun liegt der Entwurf zum Pflegestärkungsgesetz II vor. Er regelt die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Anlässlich der Verbändeanhörung zum Gesetzentwurf am 09. Juli. 15 begrüßte der Deutsche Pflegerat, dass pflegebedürftige Menschen damit endlich eine bedarfsgerechtere Pflege erhalten.

„Enttäuschend ist jedoch, dass der Referentenentwurf analog zum erweiterten Pflegebedürftigkeitsbegriff keine konkreten Regelungen für mehr Pflegepersonal enthält“, kritisiert Herr Thomas Meißner, Präsidiumsmitglied des DPR.


Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

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22.06.15

Deutscher Pflegerat zum Streikbeginn: „Die Personalsituation an der Charité muss sich deutlich verbessern“

Der Deutsche Pflegerat sieht die Patientensicherheit als akut gefährdet an

„Die Charité-Pflegenden haben heute zu Recht ihren unbefristeten Streik begonnen“, unterstützt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, die Forderungen der Charité-Pflegenden für die Einstellung von mehr Pflegepersonal und für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
 
„Es kann nicht sein, dass die Krankenhausträger auf der einen Seite bundesweit in den letzten Jahre rund 50.000 Vollzeitstellen im Pflegedienst abgebaut haben und auf der anderen Seite davon ausgehen, dass sich qualitativ nichts ändert“, weist Westerfellhaus hin. „Dieser Entwicklung kann man lange zusehen – aber dann ist der Punkt erreicht, an dem man merkt, dass sich trotz aller Appelle nichts bewegt. Dann ist man gezwungen und berufsethisch verpflichtet, schärfere Maßnahmen zu ergreifen“, sagt der Präsident des Deutschen Pflegerats weiter.

Die Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

15.06.15

DPR-Präsidium trifft Bundesgesundheitsminister Gröhe

Das Präsidium des Deutschen Pflegerates traf sich mit Bundesgesundheitsminister Gröhe zu einem politischen Gespräch und Gedankenaustausch im Bundesministerium für Gesundheit. Thematisiert wurde u.a. das anstehende Pflegeberufegesetz, der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff sowie Fragen der Ausbildung und der Fachkräfteentwicklung in der Pflege, insbesondere auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Die Problematik der angemessenen Abbildung und Sicherstellung der Pflege unter dem Aspekt eines massiven Stellenabbaus in der Vergangenheit im Krankenhaus wurde ausgiebig diskutiert und in diesem Zusammenhang eine adäquate Abbildung pflegerischer Leistungen im DRG System erörtert. Das Präsidium des DPR verdeutlichte zudem die Notwendigkeit der stärkeren institutionalisierten Einbeziehung der Pflege in die Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen am Beispiel des G-BA und des ITQIG.

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11.06.2015

Pressemeldung

Pflegestellenprogramm ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein

 

Westerfellhaus: „Der Gesetzgeber muss für die Patientensicherheit nachbessern“

 

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung (Krankenhaus-Strukturgesetz – KHSG) beschlossen. Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats: „Die jetzt im Bundeskabinett beschlossene Summe von 660 Mio. Euro für Neueinstellungen oder Aufstockungen im Pflegebereich für alle Krankenhäuser in Deutschland reicht bei weitem nicht aus, um die Personalsituation der Pflege im Krankenhaus zu entspannen. Somit ist nach wie vor die Patientensicherheit gefährdet. Die im Gesetzentwurf genannten 6.350 Stellen des Pflegestellenprogramms sind schöngerechnet. Sie sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Der Gesetzgeber muss nachbessern.

 

Nicht einmal ein Bruchteil der Überstunden, die sich aufgrund der Unterbesetzung des Pflegepersonals angehäuft haben, kann mit den vom Gesetzgeber geplanten Einstellungen abgebaut werden. Wir haben aktuell einen Nachholbedarf beim Pflegepersonal in Höhe von 50.000 Stellen, was dazu führt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege im Krankenhaus am Anschlag ihrer Belastungsfähigkeit arbeiten.

 

Die  Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

05.06.2015

Pressemeldung

Generalistische Pflegeausbildung steht kurz vor ihrem Ziel - ein sehr gutes Zeichen für die Pflege

Westerfellhaus begrüßt die Beratungen zwischen dem Bund und den Ländern zu einem Pflegeberufsgesetz

 

„Die generalistische Pflegeausbildung steht kurz vor ihrem Ziel. Das ist ein sehr gutes Zeichen für die Pflege“, ging Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin, auf die aktuellen Beratungen auf Bund-Länder-Ebene zu einem Entwurf für ein Pflegeberufsgesetz ein.

 

Der in einer Bund-Länder-Tagung diskutierte Entwurf für ein Pflegeberufsgesetz beinhaltet nach den vorliegenden Informationen u. a. die Festschreibung vorbehaltener Aufgaben für den Pflegeberuf und eine generalistische Pflegeausbildung. „Beides sind Kernforderungen des Deutschen Pflegerats. Deren Aufnahme in ein Pflegeberufsgesetz begrüßen wir ausdrücklich“, betonte Westerfellhaus. Zu etlichen Details gebe es aus Sicht des Deutschen Pflegerats aber noch Diskussionsbedarf, sagte dessen Präsident weiter.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

29.05.15

PRESSEMELDUNG

Die professionell Pflegenden sind keine Verhandlungsmasse


Bundesregierung muss Regelungen einführen, die zum Personalaufbau im Krankenhaus führen

 

„Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sollte nicht mit dem Feuer spielen und einen möglichen Stellenabbau von 10.000 Pflegestellen in den Raum werfen“, mahnte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin.

 

„Die professionell Pflegenden sind keine Verhandlungsmasse. Zudem sorgen solche Äußerungen für unnötige Ängste bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die DKG sollte Diskussionen zur anstehenden Krankenhausreform und dadurch einhergehende mögliche Finanzeinbußen nicht auf dem Rücken der Pflege austragen. Stattdessen sollten wir gemeinsam für mehr Pflegende und somit für eine bessere Krankenhausversorgung kämpfen“, fordert Westerfellhaus.

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

28.05.15

Pressemeldung

Starke Pflege braucht eine starke Pflegekammer

DPR lehnt Vorschlag der ASG für einen weiteren Berufsverband ab

 

„Nur eine starke Pflegekammer kann die Interessen der Pflegefachpersonen tatsächlich vertreten“, mahnte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin. „Ein Pflegeberufsverband, der auf freiwilliger Mitgliedschaft beruht, kann nicht in dem Maße für die professionell Pflegenden eintreten, wie es Aufgabe und zugleich Verpflichtung einer Pflegekammer ist.“

 

„Wir lehnen daher den Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft SozialdemokratInnen im Gesundheitswesen (ASG) Berlin ab“, betont Westerfellhaus. „Der Vorschlag ist weder zielführend noch durchdacht. Zudem missachtet und ignoriert er das klare Votum der Pflegefachpersonen für eine Berliner Pflegekammer: Die viel beschworene Wertschätzung der Pflegenden sieht anders aus! Die Berliner Befragung für eine Pflegekammer hat mit 58,8 Prozent Zustimmung ein Signal für ganz Deutschland gesetzt.“

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

 

19.05.15

PRESSEMELDUNG

Der betriebliche Gesundheitsschutz muss als Handlungsfeld für die Gesundheits- und Krankenpflege geöffnet werden


DPR zur Anhörung des Gesetzentwurfes zur Gesundheitsförderung und Prävention im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages

 

„Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention bleibt hinter den Erwartungen zurück“, mahnte Andreas Westerfellhaus, heute in Berlin. „Von dem ursprünglichen Vorhaben, die Prävention als vierte Säule im Gesundheitswesen neben der Kuration, Rehabilitation und Pflege zu verankern, ist der jetzige Gesetzentwurf weit entfernt.“

 

Nicht zielführend sei es, dass der Gesetzentwurf Prävention ausschließlich der ärztlichen Profession zuordne. „Der betriebliche Gesundheitsschutz muss als Handlungsfeld für die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflege geöffnet werden“, fordert Westerfellhaus. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsschutzes und der betrieblichen Gesundheitsförderung.“

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

11.05.15

Pressemeldung

Professionell Pflegende können für mehr Wirtschaftlichkeit sorgen – wenn ihr Wissen beachtet wird


Internationaler Tag der Pflegenden am 12. Mai 2015

 

„Viel zu wenig Beachtung wird bislang dem Wissen der professionell Pflegenden beigemessen, wenn es um die Bewältigung der steigenden Kosten für die Gesundheitsversorgung geht“, betonte Andreas Westerfellhaus heute in Berlin.

 

Seit 1967 wird in Deutschland in Erinnerung an die Vorreiterin der modernen Pflege, Florence Nightingale, am 12. Mai der Internationale Tag der Pflegenden begangen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Motto „Professionelle Pflege: wirksam und wirtschaftlich“. Ausgerufen hat das Motto der International Council of Nurses (ICN).

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

06.05.15

Pressemeldung

Die Personalschlüssel in der Pflege müssen umgehend neu verhandelt werden


Wir brauchen auch eine Vorziehregelung für die Neufestlegung der Personalschlüssel in der stationären Pflege
 
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch (29. April 2015) eine Vorziehregelung zum Pflegestärkungsgesetz II beschlossen. Demnach soll der GKV-Spitzenverband „schon jetzt den Auftrag bekommen, mit den Vorarbeiten an den neuen Begutachtungs-Richtlinien zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff zu beginnen“, führte hierzu Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe aus.
 
„Der Deutsche Pflegerat fordert, mit den Verhandlungen der neuen Personalschlüssel in der stationären Pflege umgehend zu beginnen. Wir brauchen auch eine Vorziehregelung für die Neufestlegung der Personalschlüssel in der stationären Pflege“, betonte Andreas Westerfellhaus, heute in Berlin. Ansprechpartner für die Festlegung der Personalschlüssel in der stationären Pflege sind die Verhandlungspartner der Pflegekassen, der Sozialhilfeträger und der Leistungserbringer auf Länderebene. „Bund und Länder stehen jedoch gleichermaßen in der Verantwortung“, weist Westerfellhaus hin.
 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.
 



 

04.05.2015

Pressemeldung

Hebammen helfen Schwangeren und jungen Müttern, ihre Arbeitsbedingungen tun dies nicht


Bundesweite Aktionen zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai 2015

 

„Die Arbeitsbedingungen der Hebammen müssen verbessert werden“, forderte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), anlässlich des Internationalen Hebammentags am 5. Mai 2015, heute in Berlin. „Die Hebammen helfen Schwangeren und jungen Müttern, ihre Arbeitsbedingungen tun dies nicht“, macht Westerfellhaus auf die hohe Arbeitsbelastung der Hebammen aufmerksam.

„Hebammen nehmen in unserer Gesellschaft einen unverzichtbaren Platz am Beginn des Lebens ein. Das muss angemessen anerkannt werden. Und doch steht der Hebammenberuf auf der Kippe“, mahnt Westerfellhaus.

 

Die gesamt Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

30.04.2015

Pressemeldung

Charité-Pflegende bestehen zu Recht auf mehr Personal


Westerfellhaus: „Der Deutsche Pflegerat unterstützt die Forderungen der Charité-Pflegenden“

 

„Seit 1995 wurde in den Krankenhäusern massiv Pflegepersonal abgebaut“, kritisiert Andreas Westerfellhaus heute in Berlin. Allein in den letzten Jahren umfasste dieser Abbau ca. 50.000 Vollzeitstellen im Pflegedienst.

 

„Dieser Personalmangel macht sich beim Pflegepersonal selbst und bei den Patientinnen und Patienten negativ bemerkbar. Die Patientensicherheit ist in Gefahr. Nicht alle Pflegetätigkeiten können mehr durchgeführt werden. Immer mehr professionell Pflegende fühlen sich überfordert“, mahnt Westerfellhaus. „Die Charité-Pflegenden haben daher zu Recht für die Einstellung von mehr Pflegepersonal gestreikt.“

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

 

 

 

 

15.04.15

Pressemeldung

Berlin will die Pflegekammer


Westerfellhaus: „Die Berliner Befragung für eine Pflegekammer hat mit 58,8 Prozent Zustimmung ein Signal für ganz Deutschland gesetzt“

 

„Das ist eine eindeutige Botschaft und ein eindeutiger Auftrag an die Politik, die Gründung einer Berliner Pflegekammer voranzutreiben“, sagt Westerfellhaus weiter. „Der Deutsche Pflegerat ist bereit, den jetzt notwendigen politischen Dialog gemeinsam zu führen und wird alles daran setzen, dass die Berliner Pflegekammer zügig kommt. Mehr als je zuvor ist die Zeit reif für eine Pflegekammer, die die Interessen der Pflegefachpersonen professionell vertritt“, macht der Präsident des Deutschen Pflegerats deutlich.

 

Erfreut zeigt sich Westerfellhaus auch von der hohen Zustimmung der „jungen Pflegenden“. Mit fast 70 % Zustimmung für die Kammer haben diese sich nachdrücklich für mehr Mitspracherechte in ihrer Berufsgruppe ausgesprochen. „Das ist beeindruckend und zeigt eine klare Positionierung.“

 

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

15.04.15

Pressemeldung

Pflege hat mit Vertrauen zu tun

Westerfellhaus: „Schaffen Sie im Saarland Tatsachen für den Aufbau einer Pflegekammer und nicht dagegen“

 

„Von Wertschätzung gegenüber den Pflegefachpersonen und deren gesellschaftlichen Aufwertung zu reden und dann dagegen handeln. Das passt nicht“, kritisiert der Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), Andreas Westerfellhaus, heute in Berlin, den nicht nachvollziehbaren personellen Ausbau der Arbeitnehmerkammer im Saarland. „Die Ausschreibung einer Referentenstelle für den Bereich Pflege bei der Arbeitnehmerkammer des Saarlandes ist ein deutliches Zeichen gegen den Aufbau einer saarländischen Pflegekammer und zeugt von einer mangelnden Sensibilität gegenüber den professionell Pflegenden und deren Interessen.“

 

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01.04.15

Pressemeldung

Bisheriger Pflege-TÜV ist eine Sackgasse und hat den Belastungstest nicht bestanden


Wagner: „Vorschlag des Pflegebevollmächtigten zeigt den richtigen Weg“

 

„Der bisherige Pflege-TÜV bietet keine verbraucherrelevanten Informationen. Er ist eine Sackgasse, wenn es um die Beurteilung der Qualität der Pflege und deren Transparenz nach außen geht. Der Pflege-TÜV hat den Belastungstest in der Praxis nicht bestanden und ist daher durch ein neues System zu ersetzen“, unterstützt Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), den heute in Berlin vorgelegten Vorschlag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Herrn Staatssekretär Karl-Josef Laumann, für ein neues Konzept für den Pflege-TÜV.

 

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18.03.2015

Pressemeldung

Wichtige Impulse für die Zukunft der Pflege

 

Deutscher Pflegetag 2015 in Berlin

 

Der Deutsche Pflegetag 2015 war ein umfassender Erfolg. Mit verdreifachter Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr – über 4.000 Besuchern und 80 Ausstellern – ist diese zentrale Veranstaltung zur Pflege in Deutschland Impulsgeber für die Zukunft der Pflege. Das Ziel, ein breites Forum für die Pflege zu bieten und einen Dialog mit allen Beteiligten aus Pflege, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Gang zu setzen, ist erreicht. Im Fokus steht auch zukünftig die nachhaltige Verbesserung der Pflegesituation in Deutschland – nicht nur für die Pflegebedürftigen selbst, sondern auch für die beruflich Pflegenden und die pflegenden Angehörigen.

 

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13.03.2015

Deutscher Pflegetag 2015


Cockpit Pflege" – Gespräch zum Deutschen Pflegetag:
Pflegeexperten wollen Herausforderungen der Zukunft gemeinsam angehen


Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen ist eine der zentralen Fragen und eine der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Bewältigung dieser Aufgabe angesichts der demografischen Entwicklung und des sich weiter verschärfenden Pflegenotstands wird die gesundheits- und sozialpolitische Zukunft Deutschlands nachhaltig prägen. Diese Aufgabe kann nur gemeinsam gelöst werden.
Vor diesem Hintergrund haben sich am Eröffnungstag des Deutschen Pflegetages 2015 die pflegepolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Bundestagsfraktionen mit Spitzenvertretern der Veranstaltungspartner des Deutschen Pflegetags 2015 zu einem "Cockpit Pflege"-Gespräch getroffen.
Die Zukunft der Pflege kann nur gemeinsam verbessert und nachhaltig gestaltet werden, waren sich alle Teilnehmer des Gesprächs einig. Notwendige und zukunftsweisende Entscheidungen können nur im Dialog getroffen werden. Hierfür ist ein intensiver Austausch zwischen aller an der Versorgung der Menschen beteiligten Protagonisten aus Pflege, Wirtschaft, Gesellschaft und den politisch Verantwortlichen notwendig.

 

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13.03.2015

Malu Dreyer erhält den Deutschen Pflegepreis 2015

 

Deutscher Pflegetag 2015 in Berlin

 

Für ihre Verdienste im Bereich Pflege erhält Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, den diesjährigen Deutschen Pflegepreis. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Pflegetages 2015 am 12. März verliehen; die persönliche Preisübergabe an Malu Dreyer erfolgt am 13. März auf der Veranstaltung des AOK-Bundesverbandes für pflegende Angehörige und professionell Pflegende, ab 18:30 Uhr.


„Es ist mir eine ganz besondere Ehre, Malu Dreyer mit dem Deutschen Pflegepreis 2015 auszuzeichnen,“ sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. in Berlin. Dreyer habe sich als Sozialministerin des Landes Rheinland-Pfalz in besonderem Maße um die Pflege verdient gemacht. „Mit großem Einsatz hat sie sich in vielfacher Weise immer wieder für die Pflege und vor allem für die Berufsangehörigen der Pflege eingesetzt“, begründete Westerfellhaus die Auszeichnung.

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11.03.15

Allein im Krankenhaus – 50.000 Pflegende fehlen


Der Deutsche Pflegerat startet Aktion

 

„In den deutschen Krankenhäusern fehlen 50.000 Pflegende“, mahnt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), heute in Berlin. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege arbeiten im Krankenhaus am Anschlag ihrer Belastungsfähigkeit. Durch die gravierende personelle Unterbesetzung ist die Pflege und Betreuung der Patientinnen und Patienten nicht mehr zu jeder Zeit sicherzustellen“, kritisiert Westerfellhaus.

 

„Mit der Verteilung von 5.000 orange-blauen Buttons wollen wir auf die unerträgliche Situation von 50.000 in den Krankenhäusern fehlenden Pflegenden hinweisen und wachrütteln“, erläutert Westerfellhaus eine Aktion des Deutschen Pflegerats. Gestartet wird die Aktion auf dem vom morgigen Donnerstag bis zum Samstag stattfindenden Deutschen Pflegetag 2015, auf dem über 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

 

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09.03.15

Deutscher Pflegetag 2015


Verbesserte Pflege – nur mit nachhaltigen infrastrukturellen Lösungen möglich

 

Effiziente Hilfe für Pflegende und Pflegebedürftige bei gleichzeitig steigender Arbeitsbelastung gilt als eine der großen Herausforderungen in der Pflege heute. Entscheider aus allen Bereichen – Pflege, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – sind gefordert, Lösungen gemeinsam zu erarbeiten, um die aktuelle Pflegesituation zu verbessern. Auf dem diesjährigen Deutschen Pflegetag, vom 12.-14. März 2015 in Berlin, übernimmt die Deutsche Telekom als Premiumpartner die exklusive Patenschaft des Themenbereichs Infrastruktur.  Die Telekom Healthcare Solutions & Security Solutions entwickelt hochmoderne und vernetzte technische Lösungen, die die Pflege in Deutschland fit für die Zukunft machen sollen.

 

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04.03.2015

Ute Herbst und Gertrud Stöcker zu Ehrenpräsidentinnen ernannt


Renate Heinzmann erhält Ehrenmitgliedschaft
 
„Wir freuen uns mit Ute Herbst und Gertrud Stöcker zwei neue Ehrenpräsidentinnen und mit Renate Heinzmann eine neue Ehrenmitgliedschaft im Deutschen Pflegerat aussprechen zu dürfen“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR).

 

Ute Herbst, Gertrud Stöcker und Renate Heinzmann waren von Beginn an Delegierte eines der Gründungsverbände des Deutschen Pflegerats und haben im besonderen Maße Verantwortung im und für den DPR übernommen. Ihnen allen war es selbstverständlich, über die Grenzen des eigenen Verbandes hinaus das Ganze im Blick zu haben. Sie haben sich für den DPR und die Belange der Pflege mit großem Einsatz an Kraft, Zeit, Mut und Ideen eingesetzt.


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22.02.2015

Strukturwandel ist ohne die professionelle Pflege nicht möglich


Krankenhaus-Report 2015 zum Strukturwandel vergisst Blickwinkel der Pflege

 

„Der nötige Strukturwandel im Krankenhaus kann nicht ohne die Berücksichtigung der professionell Pflegenden gelingen“, mahnt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), anlässlich des jetzt in Berlin vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegebenen und veröffentlichten „Krankenhaus-Reports“.

 

„Es ist ernüchternd, wenn bei dem jetzt vorgelegten Report auf 540 Seiten mit keiner Silbe auf die Bedeutung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege auf den Strukturwandel im Krankenhaus eingegangen wird“, kritisiert Westerfellhaus.

 

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06.02.2015

Die Interessensvertretung der Pflegefachpersonen kann nur die Pflegekammer sein


Westerfellhaus: „Das Votum der Pflegefachpersonen wird durch den aktuellen bayerischen Vorschlag ignoriert“

 

„Die bayerische Pflegeministerin Melanie Huml ignoriert und missachtet die Interessen und das Votum der Pflegefachpersonen“, kritisierte der Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), Andreas Westerfellhaus, heute in Berlin.

 

Westerfellhaus geht dabei auf den Vorschlag der Ministerin zur Gründung einer Pflege-Interessensvertretung für die Pflegekräfte durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ein und verweist auf eine im Auftrag des Ministeriums erfolgte repräsentative Befragung zur Errichtung einer Pflegekammer. Demnach habe sich jede zweite Pflegekraft in Bayern für eine Pflegekammer ausgesprochen.

 

Erste Option könne nur die Bildung einer starken Pflegekammer sein. „Nur mit ihr ist tatsächlich gewährleistet, dass es zu keiner Verwässerung der Interessen der Pflegefachpersonen kommt.“

 

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30.01.2015

Klausurtagung zum Deutschen Pflegetag:
Die Zukunft der Pflege ist auch eine Frage der Zusammenarbeit


Der Pflegebedarf steigt, qualifiziertes Personal fehlt und die Betreuung in der Familie wird immer schwieriger. Die Berufsgruppe der Pflegenden wird die Probleme und Herausforderungen der kommenden Jahre nicht alleine lösen können. Sechs Wochen vor dem Deutschen Pflegetag 2015 hat sich ein ausgewählter Kreis von Experten und Entscheidern aus dem Gesundheitswesen, der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft getroffen, um über Blockaden der Pflegepolitik zu sprechen und sie zu überwinden. Dabei herrschte Konsens, dass die enge Zusammenarbeit der beteiligten Fachkräfte unabdingbar für die Zukunft der Pflege sei. Die Klausurtagung, an der neben Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung, auch die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth teilnahm, fand gestern in Berlin statt.

 

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29.01.2015

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff allein löst nicht alle Probleme


Westerfellhaus: „Die Personalsituation muss parallel geregelt werden“

 

Noch im Sommer 2015 soll der Gesetzentwurf zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff kommen. „Wir begrüßen dieses klare Bekenntnis des Bundesgesundheitsministers“, betont Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin: „Die schnelle und seit langem erwartete Umsetzung ist wichtig“.

Der Präsident des Deutschen Pflegerats ist überzeugt: „Durch das mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einhergehende erweiterte Pflegeverständnis wird die Pflegelandschaft nachhaltig verändert. Das bedeutet einen Motivationsschub für alle Pflegefachpersonen“.

 

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28.01.15

Wir sind weit davon entfernt, dass in der Pflege ein gleicher Lohn für die gleiche Arbeit gezahlt wird

 

Westerfellhaus: „Die gewaltigen Lohnunterschiede erfordern mutiges Handeln“
 
Die Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege zeigen deutschlandweit enorme Unterschiede. Ergeben hat dies die im Auftrag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatsekretär Karl-Josef Laumann, vergebene Studie „Was man in den Pflegeberufen verdient“. Deren Ergebnisse wurden jetzt vorgestellt. Demnach verdient man als Krankenpfleger eher gut und als Altenpfleger deutlich schlechter.
 
Besorgt zeigt sich Westerfellhaus, dass Fachkräfte der Altenpflege im Vergleich zur Krankenpflege im Durchschnitt in ostdeutschen Bundesländern 30 Prozent und in westdeutschen Bundesländern rund 18 Prozent weniger Einkommen haben. Darüber hinaus zeige die Studie, dass die Fachkräfte in der Altenpflege gegenüber vergleichbaren anderen Fachkräften bis zu 18 Prozent weniger verdienen.

 

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22.01.15

Die neue Pflegedokumentation wird zu einem Motivationsschub führen

„Der Deutsche Pflegerat unterstützt und begleitet die ab Januar 2015 begonnene bundesweite Implementierung der neuen Dokumentation in der Pflege“, betont Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR).

 

Zur neuen Pflegedokumentation hat der DPR jetzt eine Stellungnahme veröffentlicht. In dieser wird auf die wesentlichsten Punkte der Befürworter und Kritiker der neuen Dokumentation eingegangen.

 

„Durch die neue Art der Pflegedokumentation werden die professionell Pflegenden endlich wieder in die Lage versetzt, selbst über einen wesentlichen Teil ihrer Arbeit zu entscheiden“, hebt Wagner hervor, und ruft zu einer möglichst großen Beteiligung der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen an der flächendeckenden Umsetzung des Praxistests “Praktische Anwendung des Strukturmodells Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege“ auf.

 

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20.01.2015

Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege muss Rahmenbedingungen in den Mittelpunkt stellen


„Immer mehr junge Menschen entdecken die Pflege als interessantes Berufsfeld. Es ist erfreulich, dass die Zahl der Altenpflegeschülerinnen und Altenpflegeschüler in den Jahren 2013 und 2014 gestiegen ist“, kommentiert Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), den jetzt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgelegten Zwischenbericht zur „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege".
 
Demnach haben sich im Schuljahr 2013/2014 mit bundesweit 26.740 Eintritten in eine Altenpflegeausbildung so viele Personen wie nie zuvor für eine Altenpflegeausbildung entschieden, weist Westerfellhaus hin. Damit sei die im Rahmen der Offensive vereinbarte Steigerungsrate von 10 Prozent mit bundesweit insgesamt 14,2 Prozent übertroffen worden.

 

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16.01.2015

MDS-Qualitätsbericht zeigt deutliche Verbesserung der Qualität

Die Qualität in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten hat sich deutlich verbessert. Das zeigt der vierte MDS-Pflege-Qualitätsbericht, der jetzt vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes vorgestellt wurde.

„Das ist ein Erfolg der Arbeit der professionell Pflegenden“, kommentiert Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), die Veröffentlichung des Berichts. „Deutlich werden muss dabei jedoch auch, dass das jetzige Ergebnis unter Arbeitsbedingungen erbracht wurde, die alles andere als optimal für die Arbeitnehmer sind“, mahnt Westerfellhaus. „Die Kehrseite der stetigen Qualitätsverbesserungen ist, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Schwelle ihrer Belastbarkeit stehen.“

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18.12.2014

Erste Pflegekammer Deutschlands ist ein wegweisender Schritt für alle professionell Pflegenden

Der rheinland-pfälzische Landtag hat die Novelle des Heilberufsgesetzes einstimmig verabschiedet und damit die gesetzliche Grundlage zur Errichtung der ersten Pflegekammer in Deutschland zum 1. Januar 2015 geschaffen.

„Mit der Entscheidung des rheinland-pfälzischen Landtags kommt die erste Pflegekammer in Deutschland. Das ist ein großer Tag für die Pflege in Deutschland und zugleich ein wegweisender Schritt für alle professionell Pflegenden“, freut sich Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR).

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09.12.2014

Politik hat Krise der Pflege im Krankenhaus nicht erkannt 

Der Deutsche Pflegerat (DPR) ist tief enttäuscht von den Eckpunkten der Bund-Länder-AG zur Krankenhausreform 2015. „Die Politik hat offensichtlich die Tragweite der aktuellen Probleme der professionellen Pflege im Krankenhaus nicht verstanden“, kritisiert DPR-Präsident Andreas Westerfellhaus heute in Berlin.
 
„Das vorgeschlagene Pflegestellenförderprogramm bedeutet umgesetzt im Durchschnitt zwei Stellen Pflegefachpersonen mehr pro Krankenhaus“, weist Westerfellhaus hin. Umgerechnet ergebe dies nicht einmal den Bruchteil der Überstunden, die sich aufgrund der Mehrbelastungen des Pflegepersonals angehäuft haben.
 
„Die Bund-Länder-Vorschläge zur Krankenhausreform reichen mit Blick auf das dringend benötigte Pflegepersonal bei Weitem nicht aus.“ Der Deutsche Pflegerat befürchtet zudem, dass die Krankenhäuser, die geplant hatten Stellen aufzubauen, jetzt zunächst abwarten werden bis das Förderprogramm läuft. 
 
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05.12.2014

Vier-Punkte-Programm zur Lösung des Pflegepersonalmangels

„Seit 1995 wurde in den Krankenhäusern massiv Pflegepersonal abgebaut“, kritisiert Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, heute in Berlin. Allein im Zeitraum zwischen 1995 bis 2005 umfasste dieser Abbau ca. 50.000 Vollzeitstellen im Pflegedienst. „Dieser Personalmangel macht sich inzwischen bei den Patientinnen und Patienten negativ bemerkbar“, mahnt Westerfellhaus. „Wir brauchen dringend Lösungen anstatt weiterer Diskussionen.“

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14.KTQ-Forum 24.-25.10.2014

KTQ blickt auf ein erfolgreiches Forum zurück

Die anschaulichen, praxisbezogenen Vorträge der Referenten sind auf großes Interesse gestoßen. Neue Ansätze und Ideen konnten vermittelt werden; Kontakte wurden geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht. Damit hat sich das KTQ-Forum einmal mehr als Ort der Inspiration und Kommunikation bewährt.

Nächstes KTQ-Forum findet am 16./17. Oktober 2015 statt.

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13.11.2014

Aufbruch Pflege 

„Das Thema Pflege ist in den Köpfen der Politikerinnen und Politiker. Dafür haben wir lange gekämpft“, machte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats, auf dem Berliner Pflegekongress deutlich. Künftig dürfe es im Gesundheitswesen keine Reform mehr ohne den Einbezug der Pflegenden geben. „Es ist eine Ressourcenverschwendung, die fachliche Expertise der Pflegenden nicht zu nutzen. Darin bündelt sich auch unsere Forderung nach einer Pflegekammer“, machte Westerfellhaus deutlich. „Ein Aufbruch Pflege ist nur möglich, wenn er aus der Berufsgruppe der Pflegenden heraus selbst kommt.“

„Die Pflegenden sind am Limit ihrer Arbeitsfähigkeit und das sorgt für kritische Momente in der Leistungserbringung“, mahnte Westerfellhaus weiter. Schuld hieran sei vor allem eine zu geringe Personalausstattung in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Ansatzpunkte für Verbesserungen sieht er vor allem in den in Umfragen immer wieder von Pflegenden an erster Stelle genannten Themen „mehr Zeit“ und eine „größere Wertschätzung der Arbeit“.

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14.11.2014

Pflegeprofis unverzichtbar für gute Behandlung im Krankenhaus

„Wir brauchen in den Krankenhäusern mehr gut ausgebildetes Pflegepersonal. Das ist keine neue Forderung des Deutschen Pflegerats. Sie ist jedoch eine der wichtigsten Forderungen“, machte Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), auf dem 37. Deutschen Krankenhaustag in Düsseldorf deutlich.

Neben „mehr Personal“ fordert Westerfellhaus auch eine höhere Akademisierung, bedingt durch die gestiegenen Anforderungen bei der Versorgung. „Wir müssen dabei klären, wie weit die Akademisierung gehen kann. Deutlich ist jedoch, dass das heutige Bildungssystem den erhöhten Anforderungen an den Pflegeberuf und dem dort benötigten Wissen nicht mehr gerecht wird. Von daher ist auch das Bildungssystem zu ändern“.

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21.10.2014

Stellungnahme vom DPR zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Im Oktober hat das Bundesgesundheitsministerium den Referentenentwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz vorgelegt.

Der DPR hat zu folgenden Punkten Stellung genommen:

• Geplante Gesetzesänderungen bei der Übertragung 

ärztlicher Tätigkeiten auf qualifizierte Pflegefachpersonen

• Entlassmanagement

• Versorgung durch Hebammenleistungen

• Förderung von neuen Versorgungsformen

29.10.14

Referentenentwurf Versorgungsstärkungsgesetz

Den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) vom 21. Oktober 2014 finden Sie hier zum Download.

23.10.2014

Deutscher Pflegetag 2015 geht an den Start

Vom 12. bis zum 14. März 2015 veranstaltet der Deutsche Pflegerat e.V. in Berlin den Deutschen Pflegetag. Erwartet werden ca. 3.000 professionell Pflegende sowie zahlreiche Laien, denn erstmals öffnet sich der Deutsche Pflegetag auch pflegeinteressierten Laien und pflegenden Angehörigen. „Pflege ist das wichtigste gesundheitspolitische Thema in diesem Jahrzehnt”, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. “Sie stellt die Gesellschaft vor riesige Herausforderungen, die nur im Dialog mit allen Beteiligten aus der Pflegebranche, der Politik und der Wirtschaft gemeistert werden können. Der Deutsche Pflegerat als Vertreter der Pflegenden in allen Sektoren wird gemeinsam mit seinen Partnern die richtigen Weichen stellen – auf dem Deutschen Pflegetag!“
Weitere Informationen unter www.deutscher-pflegetag.de

 

09.10.2014

„Wir brauchen eine Neuverteilung der Aufgaben aller Gesundheitsberufe“

„Wir brauchen eine umfassende Diskussion über die Neuverteilung von Aufgaben aller Gesundheitsberufe, insbesondere von Ärzten und Pflegefachpersonen“, forderte Thomas Meißner, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Pflegerats, bei der gestrigen Fachtagung der IKK zum Thema „Delegation und Substitution – Brauchen wir immer einen Arzt“ in Berlin. „Anstatt uns bei der Diskussion von Substitution und Delegation wieder einmal im Kreis zu drehen, sollten wir endlich anfangen, die Aufgaben im Gesundheitssystem sinnvoll neu zu verteilen“, macht Meißner deutlich.

Die Pressemitteilung finden Sie zum Download hier

 

07.10.2014

Versorgungszuschlag für Krankenhäuser unverändert beibehalten

Pflege und Ärzte warnen vor Personalabbau durch Mittelkürzung - gemeinsame Presseerklärung von DPR und Marburger Bund

Der Deutsche Pflegerat (DPR) und der Marburger Bund (MB) warnen gemeinsam vor einer weiteren finanziellen Auszehrung der Krankenhäuser durch Regelungen im Pflegestärkungsgesetz und fordern eine unbegrenzte Beibehaltung des bundeseinheitlichen Versorgungszuschlages. Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR e.V., unterstrich, dass eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten nur mit einer besseren Personalausstattung gelingen könne. „Wir brauchen mehr Geld für Pflegepersonal und Hebammen in den Krankenhäusern und nicht weniger. Allein in der Pflege müssten zusätzlich 50.000 Stellen eingerichtet werden, um den bestehenden Mangel an Pflegefachkräften auszugleichen“, sagte er. Auch der 1. Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, warb für eine vorausschauende Krankenhauspolitik. „In den Krankenhäusern fehlt es überall an Personal. Wenn jetzt noch finanzielle Mittel entzogen werden, auf denen die Finanzierung der Kliniken basiert, wird sich das Problem weiter verschärfen. Solange die Arbeiten der Bund-Länder-Kommission an der geplanten Finanzierungsreform noch nicht abgeschlossen sind, bestehen die Gründe für den pauschalen Versorgungszuschlag unverändert fort“, so Henke.

24.09.2014

"Wir haben eine Dynamisierung von Leistungen, die tatsächlich keine ist"

„Wir begrüßen die geplante Dynamisierung der Leistungen der Pflegeversicherung um vier Prozent“, betont Thomas Meißner, Präsidiumsmitglied des Deutschen Pflegerats (DPR), angesichts der heutigen Ausschussanhörung zum Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Elften Buches Sozialgesetzbuch im Deutschen Bundestag.

„Jedoch kann die Dynamisierung den eingetretenen Realwertverlust der Leistungen seit 1995 nicht ausgleichen, der bei rund 20 Prozent liegt“, kritisiert Meißner. Mit diesem Realwertverlust setze sich der Trend des steigenden Eigenanteils bzw. der steigenden Inanspruchnahme von Sozialhilfeleistungen fort, was dem ursprünglichen Ziel der Pflegeversicherung widerspricht. „Wir haben also eine Dynamisierung von Leistungen, die tatsächlich keine ist.“

 „Mit dieser Entwicklung werden die dringend gebotene ganzheitliche Versorgung und Qualitätsstandards ausgeblendet“, kritisiert Meißner.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier zum Download

12.09.2014

Deutscher Pflegerat lobt IT-Innovationspreis aus

Bereits zum zweiten Mal lobt der Deutsche Pflegerat den „IT-Innovationspreis für Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen“ aus.„Ziel des IT-Innovationspreises für Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen ist es, bestehende gute Ideen bekannter zu machen, damit auch andere Einrichtungen davon profitieren können“, betont Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats. Kooperationspartner des Preises ist die Easysoft GmbH aus dem schwäbischen St. Johann, die auch den Förderpreis für den 1. Platz in Höhe von 10.000 Euro stiftet. Ausgewählt werden die Preisträger von einer hochkarätig besetzten Fachjury. Der IT-Innovationspreis für Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen wird im Rahmen des Deutschen Pflegetages 2015 im März 2015 verliehen.

04.09.2014

Gemeinsame Resolution unterzeichnet

Deutscher Pflegerat, deutsche Krankenhausgesellschaft und Bundesärztekammer haben eine gemeinsame Resolution an die Politik in Bund und Ländern verabschiedet. Sie fordern, die Finanzierung der Krankenhäuser auf eine bedarfsgerechte und berechenbare Grundlage zu stellen. Die Stimmung der 1,1 Mio. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krankenhäusern, so Prof. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, sei "unter dem Strich unzufrieden". Arbeitsverdichtung, Zeitmangel und Leistungsdruck prägten den Arbeitsplatz. Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR, unterstrich, dass eine gute Versorgung der Patientinnen und Patienten nur mit einer besseren Personalausstattung gelingt. "Wir brauchen mehr Geld für Pflegepersonal und Hebammen in den Krankenhäusern“, sagte er.

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29.08.2014

DPR: Bessere Arbeitsorganisation und mehr professionell Pflegende sind mehr denn je nötig

Untersuchung des Instituts Arbeit und Technik zeigt große Zweifel an Reorganisationsmaßnahmen im Krankenhaus auf

 „Die vielfach beschworene neue Arbeitsteilung im Krankenhaus zwischen den Pflegenden, den Ärzten und den Assistenzdiensten funktioniert nicht, weil die dazu nötigen Rahmenbedingungen nicht vorhanden sind“, erkennt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats. Er fordert vor allem eine bessere Personalausstattung, eine bessere Arbeitsorganisation sowie ein Berufsgesetz.

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04.07.2014

DPR: Berliner Erklärung der CDU/ CSU zur generalistischen Ausbildung zeigt in die richtige Richtung

Der Deutsche Pflegerat (DPR) unterstützt die Vorschläge der gesundheitspolitischen Sprecher von CDU/ CSU im Bund und den Ländern für eine optimale Pflege der Zukunft. In ihrer „Berliner Erklärung“ fordern diese zur Steigerung der Attraktivität der Pflegeberufe vor allem ein Pflegeberufegesetz mit einer generalistischen Ausbildung und einer darauf folgenden Spezialisierung für die Alten-, Gesundheits- und Kranken- sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

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01.07.2014

2. Deutscher Pflegetag vom 12. bis 14. März 2015:

Partner bauen ihr Engagement aus

 

Berlin/Hannover, 1. Juli 2014 – Vom 12. bis 14. März 2015 soll der 2. Deutsche Pflegetag im ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin stattfinden. Nach der erfolgreichen Kongresspremiere im Januar 2014 baut der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) die Veranstaltung weiter aus. Erneut kann das Event dabei auf eine außergewöhnlich breite Koalition aus Partnern bauen – mit dem AOK Bundesverband, dem GKV Spitzenverband und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Ziel ist, den Pflegetag als zentrales, jährliches Event der Pflege in Berlin zu etablieren und weiter zu entwickeln. In Vorbereitung des 2. Deutschen Pflegetags treffen sich bereits am 29. Januar 2015 die Entscheider und Partner aus Pflege, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einer Klausurtagung.

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier

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25.06.2014

Breite Allianz von Verbänden wirbt für generalistische Pflegeausbildung

Eine breite Allianz von Verbänden spricht sich für eine generalistische Pflegeausbildung aus, da sie in einer gemeinsamen Ausbildung der bisherigen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege die Zukunft des Berufsfelds sehen. Die Forderung nach Einführung einer generalistischen Pflegeausbildung wird seit Jahren vom Deutschen Caritasverband, Diakonie Deutschland und ihren Fachverbänden VKAD (Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland), KKVD (Katholischer Krankenhausverband Deutschland), DEVAP (Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege)  und DEKV (Deutscher Evangelischer Krankenhausverband) sowie dem Deutschen Pflegerat und seinen 16 Mitgliedsverbänden erhoben.

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24.06.2014

„Pflegende brauchen neue Lösungen anstatt kleinteilige Reformen“

Deutscher Pflegerat ist sich mit Sachverständigenrat einig

„Der Deutsche Pflegerat unterstützt die Lösungsvorschläge des Sachverständigenrats für die Sicherstellung einer bedarfsgerechten gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung im ländlichen Raum und fordert eine schnelle Umsetzung dieser“, erklärt Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR). Das diesjährige Gutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen greift das Thema „Bedarfsgerechte Versorgung - Perspektiven für ländliche Regionen und ausgewählte Leistungsbereiche“ auf.          Es wurde jetzt an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe übergeben.

Die gesamte Pressemeldung hier zum Download

 

 

 

 

12. Mai 2014

"Die hervorragende Arbeit der Pflegenden muss an jedem einzelnen Tag im Jahr anerkannt werden"

Anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden, der weltweit in Erinnerung an die Vorreiterin der modernen Pflege, Florence Nightingale, am 12. Mai begangen wird, sagt Andreas Westerfellhaus: "Die Pflegenden erbringen tagtäglich für die von ihnen gepflegten und betreuten Menschen hervorragende Arbeit. Häufig bis über ihre eigenen Grenzen hinweg. Doch ausreichend gewürdigt wird dies nach wie vor vielfach nicht." Westerfellhaus will die Politik daran messen, ob sie ihre zum Deutschen Pflegetag gemachten Versprechen nach "besseren Rahmenbedingungen, Investitionen in Strukturen der Ausbildung und höheren Löhnen für die Pflegenden" auch tatsächlich einhalten. So stehe die Politik unter anderem beim Pflegeberufegesetz in der Pflicht.  

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17.04.2014

„Der Weg zu einer generalistischen Ausbildung ist der richtige Weg“

 

Der Deutsche Pflegerat begrüßt das eindeutige Votum der Gesundheits- und Sozialminister der Länder bei ihrem Sondertreffen in Berlin für eine generalistische Ausbildung der Alten-, Gesundheits- und Kranken- sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.

Der Pflegeberuf wird dadurch attraktiver und durchlässiger, das gesellschaftliche Ansehen des Berufs steigt.

Wagner begrüßt darüber hinaus die Entscheidung der Länder, dass die Pflegeausbildung grundsätzlich kostenfrei sein soll. „Die Zahlung von Schulgeld, wie es sie noch in einigen Bundesländern gibt, ist widersinnig, da der Pflegeberuf ein Mangelberuf ist.“

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier zum Download.

25.03.2014

DPR nimmt Stellung zur Anwerbung ausländischer Pflegefachpersonen

„Ausländische Pflegefachpersonen können den Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland nicht ausgleichen. Sie können ihn bestenfalls abmildern.“ Darauf weist Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR), hin. Entscheiden sich Einrichtungen zur Anwerbung ausländischer Pflegefachpersonen, empfiehlt der Deutsche Pflegerat klare Handlungsvorgaben. Zu diesen zählt Westerfellhaus die Einhaltung des Verhaltenskodex der WHO für die internationale Anwerbung von Gesundheitsfachkräften, wie auch die Feststellung vorhandener und fehlender Kompetenzen bei ausländischen Pflegefachpersonen inklusive entsprechender Nachschulungen.

Das vollständige Positionspapier des Deutschen Pflegerates zum Thema „Migration ausländischer Pflegefachpersonen“ finden Sie hier zum Download

 

 10.03.2014

Stellungnahme des Deutschen Pflegerates (DPR) und der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP)

 

Stellungnahme des Deutschen Pflegerates (DPR) und der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) zu zentralen konzeptionellen Eckpunkten für eine breit aufgestellte hochschulische Pflegebildung.

Die Stellungnahme finden Sie hier zum Download.

 20.02.2014

"Deutlicher Zeitgewinn für die Pflege am Menschen"

Gestern wurden in Berlin die Ergebnisse eines Projektes des Bundesgesundheitsministeriums zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Pflege vorgestellt. „Bei der gestrigen Abschlussveranstaltung des Projekts "Praktische Anwendung des Strukturmodells - Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation" wurde in Berlin eine Aufbruchstimmung aller beteiligten Akteure deutlich, die für die Entbürokratisierung der Pflege sehr positiv stimmt",  sagt Franz Wagner, Vize-Präsident des Deutschen Pflegerats. "Die vorgestellte neue Grundstruktur der Pflegedokumentation führt zu einem deutlichen Zeitgewinn für die Pflege am Menschen."

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27.01.2014

"Wir sind nicht ersetzbar"

„Der 1. Deutsche Pflegetag war ein voller Erfolg“, zieht Andreas Westerfellhaus als Präsident des Deutschen Pflegerates und Mitinitiator ein Fazit der jetzt in Berlin zu Ende gegangen Veranstaltung mit über 1.500 Teilnehmern. „Unsere Botschaften sind angekommen. Ohne professionell Pflegende ist eine pflegerische Versorgung der Menschen in unserer Gesellschaft nicht zu leisten, und diese wollen gehört und einbezogen werden. Sie auszublenden wäre fahrlässig. Wir sind nicht ersetzbar.“ An Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gewandt, sagte Westerfellhaus: „Gehen Sie den Weg gemeinsam mit der Berufsgruppe und nicht über diese hinweg. Suchen Sie den direkten Weg zu uns."

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23.01.2014

Deutscher Pflegetag startet in Berlin

Am 23. Januar 2014 öffnet in Berlin der 1. Deutsche Pflegetag seine Türen. Deutscher Pflegerat, AOK-Bundesverband, Deutscher Städte- und Gemeindebund sowie Springer Medizin und GKV-Spitzenverband sind Kooperationspartner des dreitägigen Pflegekongresses, der erstmals vom DPR, dem Dachverband der Pflegeorganisationen und des Hebammenwesens, veranstaltet wird und noch bis Samstag andauert. Die Politik ist durch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vertreten, der den Kongress eröffnet.

Deutscher Pflegetag

09.01.2014

Beschäftigung in Gesundheits- und Sozialberufen gestiegen

Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die Anfang Januar veröffentlicht wurden, verzeichnen die Gesundheits-und Sozialberufe mit 85.000 neuen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen den zweithöchsten Zuwachs innerhalb eines Jahres im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen. Andreas Westerfellhaus ist überzeugt, dass sich diese Zahl noch steigern lässt: "Wir brauchen weitere Mitarbeiter und vor allem Fachkräfte“, sagte er. „Dafür sind erheblich bessere Arbeitsbedingungen, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine faire Bezahlung der Arbeit nötig."


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