Angebote für Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger(-innen), Altenpfleger(-innen), Hebammen sowie Angestellte in pflegerischen Assistenzberufen
BDH - Deutscher Hebammenverband e.V.
Ihrem Ursprung nach ist die Geburtshilfe eine solidarische Hilfe, die sich Frauen gegenseitig leisten. Bereits im "Alten Testament" wird unterschieden zwischen Hebammen, die für die eigentlichen Geburten verantwortlich waren, und Ärzten, die die Komplikationen nach der Geburt behandelten. Mitte des 20. Jahrhunderts gab es dann den wohl größten Wandel in der Geschichte der Geburtshilfe. Ursache war die Verlagerung des Geburtsgeschehens ins Krankenhaus und die Etablierung einer technisierten Geburtsmedizin. "Dadurch hat sich innerhalb nur wenigen Jahrzehnten die Hebammentätigkeit gravierend verändert", berichtet BDH-Präsidentin Helga Albrecht. Der Ursprung der Verbandsarbeit für die Hebammen geht bis auf das Jahr 1885 zurück. 1974 wurde der Name "Bund Deutscher Hebammen e.V." durch die Delegiertenversammlung festgelegt. Heute setzt sich der Bundesverband aus 16 Landesverbänden zusammen und vertritt die Anliegen von rund 16.000 freiberuflichen und angestellten Hebammen, Lehrerinnen für Hebammenwesen und Hebammenschüler. "Primäres Ziel ist eine menschenwürdige Geburtskultur". sagt Albrecht. Dem Pflegerat gehört der BDH seit dem Jahr 1999 an. "Wir haben ein Zeichen gesetzt, dass Pflegende und Hebammen ihre Interessen gemeinsam am besten durchsetzen können."

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Deutscher Pflegerat (DPR)
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