Pressemitteilung vom 23.09.2013

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Sofortige Gespräche für die Zukunft der Pflege gefordert

Einen Tag nach der Bundestagswahl hat der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) seine Erwartungen an die künftige Bundesregierung definiert. Er fordert die sofortige Aufnahme von Gesprächen durch die neuen Verantwortlichen des Bundesgesundheitsministeriums mit dem Deutschen Pflegerat, um gemeinsam über die dringend erforderlichen Reformen der Pflege in Deutschland zu sprechen. „Die Entwicklung im Rahmen des Fachkräftemangels stellt die zentrale Herausforderung dar“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. „Weiterhin erwarten wir die dringende Vorlage eines Referentenentwurfs zum Berufsgesetz Pflege.“ Wichtigste Inhalte der neuen Berufsgesetzes seien eine neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung im Rahmen einer generalistischen Qualifikation, verbunden mit der  Sicherstellung und Finanzierung einer genügend großen Anzahl an Ausbildungsplätzen. „Es dürfen jetzt nicht wieder vier Jahre vergehen, ohne dass etwas für die Zukunft der Pflegenden getan wird“, sagt Westerfellhaus. „Und wir bestehen darauf, dass die Gespräche mit uns als führendem Interessenvertreter der Pflegefachpersonen in Deutschland so geführt werden, wie es unserer Berufsgruppe angemessen ist: auf Augenhöhe, partnerschaftlich und zielorientiert.“

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