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Aktuelle Pressemeldung vom 24.03.2017

Professor Dr. Michael Isfort erhält Deutschen Pflegepreis 2017

Preisträger wird für seine wegweisende Analyse und Gestaltung der Pflege geehrt –
Vielfalt der Pflege wurde durch weitere Preise gewürdigt


Der Deutsche Pflegepreis 2017 des Deutschen Pflegerats (DPR) wurde gestern Abend (23. März 2017) im Rahmen einer festlichen Gala am ersten Tag des 4. Deutschen Pflegetags (23. bis 25. März 2017) in Berlin verliehen.
Der Deutsche Pflegepreis ist die höchste nationale Auszeichnung in der Pflege.  Alle bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger haben markante Wegweiser zur Bewältigung der Zukunftsaufgabe Pflege gesetzt und der Pflege eine starke Stimme gegeben. Das gilt im besonderen Maße auch für den diesjährigen Preisträger, dessen Würdigung die Preisträgerin des Vorjahres, Frau Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, vorgenommen hat.

In ihrer Laudatio sagte Frau zu Sayn-Wittgenstein: „Der Deutsche Pflegerat verleiht
den Deutschen Pflegepreis 2017 an Herrn Professor Dr. Michael Isfort. Herr Professor
Isfort versteht es, mit seiner Arbeit die pflegerische Praxis wie auch die Pflegepolitik
wegweisend mitzugestalten und so die zentrale gesellschaftliche Aufgabe der Versorgungssicherung
mit pflegerischer Expertise zu fördern. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich wissenschaftlich mit Themen der professionellen Pflege. Mit zahlreichen Analysen, Studien und Vorträgen hat er nachhaltig zur Professionalisierung der Pflege und zur Weiterentwicklung der Pflegequalität beigetragen.
Eng mit ihm verbunden ist das „Pflegethermometer“. Dieses ist ein nicht mehr wegzudenkender
Beitrag zur Zustandsbeschreibung der beruflichen Pflege in Deutschland.
Dabei setzt er zugleich auch immer den wichtigen Blick nach vorne. Mit seinen
zahlreichen Gesundheits- und Pflegepersonalanalysen hat er im Rahmen seiner Arbeit
im Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung einen hohen Qualitätsstandard
auch für die pflegerische Berichterstattung gesetzt.

Der Deutsche Pflegerat schätzt an Prof. Dr. Michael Isfort darüber hinaus besonders,
dass sein wissenschaftliches Arbeiten immer auch eine berufspolitische Perspektive
enthält. Prof. Dr. Michael Isfort ist ein würdiger Preisträger des Deutschen Pflegepreises
2017“.

Um die Vielfalt der Pflege zu würdigen, wurde der Deutsche Pflegepreis ab diesem
Jahr deutlich erweitert: Neben dem Deutschen Pflegepreis des Deutschen Pflegerats
wurden 2017 auch der Schlütersche Freundespreis der Pflege und der Deutsche Pflegeinnovationspreis
der Sparkassen-Finanzgruppe verliehen sowie der HARTMANN
Pflegepreis und der BGW Nachwuchspreis vorgestellt.

Bitte beachten Sie zum Thema auch die Presseinfo zum Deutschen Pflegepreis 2017
des Pressebüros des Deutschen Pflegetags (mit allen Preisträgern): „Deutscher Pflegepreis
- Strahlende Gewinner und Showacts“.

Prof. Dr. Michael Isfort:
Prof. Dr. Michael Isfort ist Professor für Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung
im Fachbereich Gesundheitswesen an der Katholischen Hochschule KatHO
Nordrhein-Westfalen und Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des geschäftsführenden
Vorstands des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip).
Mehr zu seinen beruflichen Qualifikationen und seiner Arbeit finden Sie auf den Seiten
der Hochschule und auf den Seiten des dip.

Deutscher Pflegepreis des Deutschen Pflegerats:
Seit 1999 verleiht der Deutsche Pflegerat den renommierten Deutschen Pflegepreis
an Persönlichkeiten oder Institutionen, die sich durch ihr Wirken um die Pflege und
das Hebammenwesen in Deutschland besonders verdient gemacht haben. Der Preis
ehrt und würdigt ihre Arbeit und ist die höchste nationale Auszeichnung in der
Pflege. Er setzt mit seinen Preisträgern markanteWegweiser zur Bewältigung der Zukunftsaufgabe
Pflege und gibt der Pflege eine starke Stimme. Mehr Infos finden Sie
unter www.deutscher-pflegepreis.de.

Historie Deutscher Pflegepreis:
In den vergangenen Jahrzehnten zeigte sich, dass Pflege zu einer wachsenden Herausforderung
für unsere Gesellschaft wird. Die Pflege braucht starke Persönlichkeiten,
um diese Herausforderung anzunehmen. Die Pflege benötigt Menschen und Institutionen,
die sich in besonderer Weise und nachhaltig für die Pflege und das Hebammenwesen
einsetzen.

Der Deutsche Pflegerat ehrt diesen Einsatz seit 1999 mit dem Deutschen Pflegepreis.
Die bisherigen Preisträger sind Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein, die Pflegenden
der Charité (Sonderpreis), die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu
Dreyer, Prof. Dr. FrankWeidner, Prof. Christel Bienstein, Karla Schefter, Ute Herbst
(Sonderpreis), Prof. Dr. Doris Schiemann, die Robert Bosch Stiftung, die ehemalige
Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer, Prof. Dr. Ruth Schröck und Antje Grauhan.

Ansprechpartner:
Andreas Westerfellhaus
Präsident des Deutschen Pflegerats
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
E-Mail: presse@deutscher-pflegerat.de
Internet: www.deutscher-pflegerat.de
Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen
einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus
fördert der Zusammenschluss aus 16 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Seit 2003
handelt der Deutsche Pflegerat e.V. als eingetragener, gemeinnütziger Verein. Als Bundesarbeitsgemeinschaft
des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im
Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten
der Pflege. Über die berufliche Interessenvertretung hinaus ist der Einsatz für
eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des
Deutschen Pflegerats.
Präsident des Deutschen Pflegerats ist Andreas Westerfellhaus, Vize-Präsident ist Franz
Wagner, Vize-Präsidentin ist Andrea Lemke.
Mitgliedsverbände des DPR:
- Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS)
- AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG)
- Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS)
- Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG)
- Bundesverband Pflegemanagement
- Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV)
- Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD)
- Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK)
- Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK)
- Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF)
- Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV)
- Katholischer Pflegeverband e.V.
- Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS)
- Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP)
- Vereinigung der Hygienefachkräfte der Bundesrepublik Deutschland e.V. (VHD)
- Verband der PflegedirektorInnen der Unikliniken e.V. (VPU)


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