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06.08.2026 Arbeitsbedingungen Selbstverwaltung Berufsautonomie Bildung Handlungsfelder In eigener Sache Pressemitteilung

25 Verbände und Organisationen, eine Stimme: Profession Pflege startet gemeinsame Kampagne

Unter dem Motto #DeutschlandWelchePflegeWillstDu zeigen die Mitgliedsverbände des Deutschen Pflegerates, was die Profession Pflege leistet, welche Lösungen sie hat und was die Politik ändern muss

Der Deutsche Pflegerat startet gemeinsam mit seinen 25 Mitgliedsorganisationen die Kampagne #DeutschlandWelchePflegeWillstDu. Sie knüpft an den Countdown des DPR zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz und zur Reformpolitik insgesamt an.

Die Kampagne startet in der nächsten Woche und läuft bis zum Deutschen Pflegetag am 12. und 13. November 2026 in Berlin. Am Vortag, dem 11. November 2026, tragen die beteiligten Verbände und Organisationen ihre Forderungen gemeinsam auf die Straße. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Bundeskanzleramt und führt zum Bundesgesundheitsministerium. Ihren Höhepunkt und Abschluss findet die Kampagne beim Deutschen Pflegetag.

Jede Woche steht mindestens eine Mitgliedsorganisation im Mittelpunkt. Mit Pressemitteilungen, Videos, Interviews, Aktionen und Social-Media-Beiträgen zeigen die Verbände und Organisationen, was die Profession Pflege leistet, was sie möglich macht und was sie für eine sichere Zukunft der Versorgung braucht.

Die Profession Pflege wirkt – jeden Tag, in allen Lebensphasen und in allen Bereichen unserer Gesellschaft. Sie hält dieses Land am Leben – überall und oft bis an die eigenen Grenzen.

„Unsere Mitgliedsverbände stehen für die ganze fachliche Breite, Kompetenz und Gestaltungskraft der Profession Pflege“, sagt Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerates. „Beruflich Pflegende leisten für die Menschen und unsere Gesellschaft weit mehr, als politisch wahrgenommen und anerkannt wird.

Mit unserer Kampagne machen wir sichtbar, was die Profession Pflege jeden Tag bewirkt. Wir zeigen aber auch, was geschieht, wenn sie fehlt oder durch längst überholte Rollenbilder und gesetzliche Grenzen am Handeln gehindert wird. Solche systemischen Begrenzungen gefährden die Versorgung, die Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Seit Jahrzehnten wird die Profession Pflege freundlich zur Kenntnis genommen. Doch solange ihre Vorschläge und Positionen nicht aufgegriffen, in verbindliche politische Entscheidungen überführt und in konkrete Veränderungen umgesetzt werden, bleibt es bei Symbolpolitik statt echter Mitwirkung.

Die Profession Pflege muss verbindlich an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Ihre Expertise muss Entscheidungen prägen. Ihre Kompetenzen und Handlungsfelder müssen rechtlich abgesichert sowie bei der Versorgung in allen Settings sowie von Menschen aller Altersgruppen konsequent genutzt werden.

Maßstab muss sein, was die Menschen brauchen – nicht, was Finanzdruck und Personalmangel gerade noch zulassen.“

Die Kampagne verdeutlicht, wo berufliche Pflege strukturell benachteiligt wird: durch fehlende politische Beteiligung, unzureichend gegebene Handlungskompetenzen, nicht bedarfsgerechte Rahmenbedingungen und Gesetze, die an der Versorgungsrealität der Gesellschaft vorbeigehen.

Alle Beiträge und Forderungen der Kampagne werden auch auf der Website des Deutschen Pflegerates unter www.deutscher-pflegerat.de veröffentlicht.

25 Verbände und Organisationen. Eine Stimme. Ein Ziel: eine sichere Versorgung.

#DeutschlandWelchePflegeWillstDu
#PflegeWirkt

Ansprechpartner:innen

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats

Michael Schulz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0151 650 617 86 | E-Mail: m.schulz@deutscher-pflegerat.de

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