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Geschichte des Verbandes

Der Deutsche Pflegerat e.V. (DPR) wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich zu vertreten, ihre politische Arbeit zu koordinieren und professionell Pflegenden in Deutschland mit einer Stimme zu vertreten.

Im Jahr 2025 sind 22 Verbände Mitglied im Deutschen Pflegerat. Ursprünglich bestand der DPR aus fünf Verbänden. In den ersten Jahren wuchs die Zahl der Mitgliedsverbände auf elf an. Später schloss sich auch der Deutsche Hebammenverband dem DPR an. Heute vertritt der Deutsche Pflegerat auf Bundesebene die Interessen von 1,7 Millionen beruflich Pflegenden.

Durch schriftliche Stellungnahmen, Teilnahme an Anhörungen, Kontakte zu Parteien im Bundestag, Gespräche mit Interessenverbänden und Öffentlichkeitsarbeit wird der Deutsche Pflegerat öffentlich wahrgenommen. Im Jahr 2003 hat er seinen Status als eingetragener Verein auf Bundesebene erhalten.

Seit 2014 organisiert der DPR jedes Jahr gemeinsam mit Partnern den Deutschen Pflegetag, die zentrale Veranstaltung für beruflich Pflegende in Deutschland. Der Deutsche Pflegetag richtet sich an die Profession Pflege, Expert:innen sowie Entscheidungsträger aus Pflege, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Das Ziel des Deutschen Pflegetags ist es, die Profession Pflege zu stärken und ihr eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Anliegen selbstbewusst vertreten kann.

Im Rahmen des Deutschen Pflegetags wird auch der Deutsche Pflegepreis verliehen. Er zeichnet Persönlichkeiten und Institutionen aus, die sich für die Pflege engagieren. Dadurch erhält ihr Einsatz für Pflegende und Patienten eine öffentliche Anerkennung und Wertschätzung.

Seit dem Jahr 2022 erhält der DPR eine finanzielle Förderung des Bundesministeriums für Gesundheit, aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, die bis 2028 fortgesetzt wird. Mit der Hilfe des Projekts "Stä(rkung der) Be(rufsgruppe der) P(flegekräfte) StäBeP" soll

  • der Aufbau und die Entwicklung einer Geschäftsstelle
  • die Öffentlichkeitsarbeit und
  • die Mitwirkung bei Gesetzgebungsverfahren

ausgebaut werden. Durch diese Förderung war es möglich, Referent:innen für die Bereiche

  • ambulante und stationäre Langzeitpflege
  • pflegerische Versorgung im Krankenhaus
  • sektorenübergreifende pflegerische Versorgung
  • Bildung und Pflegewissenschaft
  • Digitalisierung
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

sowie eine Geschäftsführerin einzustellen. Dadurch wird auch die vorwiegend ehrenamtliche Arbeit des DPR durch hauptamtliche Mitarbeiter:innen gestärkt. Neben dem Aufbau der Geschäftsstelle wurde auch der Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut und die Mitwirkung bei Gesetzgebungsverfahren weiterentwickelt.

Durch das Projekt StäBeP wurde die gemeinsame Stimme des DPR als Vertretung der professionellen Pflege deutlich gestärkt.

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