Willkommen bei der vereinten bundespolitischen Stimme der Pflegefachpersonen und Hebammen in Deutschland.

Der Deutsche Pflegerat ist der Zusammenschluss der wichtigsten Verbände des deutschen Pflege- und Hebammenwesens. Wir vertreten die vereinten Interessen der beruflich Pflegenden und Hebammen auf Bundesebene - im gemeinsamen Dialog, mit der Politik, in den Medien und in der Öffentlichkeit, mit klaren Positionen und Expertengruppen.

Profession stärken Über den Pflegerat Alle Themen

Pflege gemeinsam zukunftssicher machen!

Politik muss die Weichen für eine starke und nachhaltige Pflege stellen. Das geht nur zusammen mit der Pflegeprofession. Unser Forderungspapier zeigt, was dazu nötig ist. Jetzt ist die Zeit zu handeln – für eine starke Pflege und ein gesundes Morgen!

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Podcast des Deutschen Pflegerats

Pflege hörbar und erlebbar machen: Mit „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ macht der Deutsche Pflegerat deutlich, worauf es ankommt: fundierte Einblicke, klare Positionen und starke Stimmen für die Pflegeprofession. Der Podcast zeigt, warum die Kompetenzen, politische Mitbestimmung und strukturelle Beteiligung der professionell Pflegenden der Schlüssel zur Verbesserung der Versorgung sind.

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Folge 5 - Pflege im G-BA: Zwischen Mitberatung und (noch) fehlender Mitbestimmung


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Image-Film des Deutschen Pflegerats

Der Imagefilm des Deutschen Pflegerats zeigt, was Pflege und Hebammenarbeit jeden Tag bedeuten: Nähe, Kompetenz und Verantwortung für Millionen Menschen. Er macht sichtbar, worauf unsere Gesellschaft baut – und wofür wir vom DPR stehen. Er lädt ein, hinzusehen, zu verstehen und die beruflich Pflegenden und Hebammen zu stärken.

BAPID II - Bildungsarchitektur für die Pflege

Wie sieht eine bundeseinheitliche Bildungsstruktur aus, die Pflegeberufe attraktiv, durchlässig und zukunftsfähig macht? Und gleichzeitig die Versorgung nachhaltig sichert? Diesen Fragen geht der Deutsche Pflegerat mit dem Projekt BAPID – der „Bildungsarchitektur der Pflege in Deutschland“ – gezielt nach. BAPID II liefert jetzt moderne Rollenprofile und klar definierte Berufsbilder, die pflegerische Aufgaben transparent machen, berufliche Entwicklung stärken und internationale Anschlussfähigkeit sichern. Das Ergebnis ist ein Meilenstein für mehr Perspektiven, Entlastung in den Teams und eine professionelle, starke Pflegeprofession.

Zur Pressemitteilung Mehr zum Projekt BAPID

Berufliche Pflege zeigt Haltung

Wir als Profession stehen gemeinsam ein für die Würde aller Menschen, für Demokratie, für Vielfalt und gegen jede Form der Diskriminierung und Radikalisierung.

Wir übernehmen Verantwortung und bringen diese auch zum Ausdruck. Wir zeigen Haltung! Um dies zu unterstützen, dafür steht das „P“.

Berufsautonomie

BEEP beschlossen. Pflegekompetenzen stärken: Umsetzung jetzt entschlossen vorantreiben

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung (BEEP) in der Pflege durch Bundestag und Bundesrat findet ein zentrales pflegepolitisches Vorhaben seinen formalen Abschluss. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung professioneller Pflegekompetenzen getan. Wir sind erleichtert, dass dieses Gesetz nun verabschiedet wurde. Es ist in diesem ersten Schritt ein wichtiger Meilenstein für die Pflege und ein klares Signal, dass ihre fachliche Rolle im gesamten Versorgungssystem ernst genommen wird. Pflegefachpersonen brauchen eine klare, rechtssichere Handlungskompetenz, die sich an ihren beruflichen Qualifikationen orientiert. Nicht an abstrakten Abgrenzungen, sondern an den konkret beschriebenen beruflichen Kompetenzen und dem, was fachlich geleistet werden kann. Dieses Verständnis für eine bestmögliche Gesundheitsversorgung muss für alle Gesundheitsfachberufe gelten. Das muss jetzt deutlich stärker zur Richtschnur werden.

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Arbeitsbedingungen

KHAG: Mindestbesetzung in der Pflege ist Patient:innensicherheit – nicht Bürokratie

Der DPR warnt davor, zentrale Sicherheitsstandards für Patient:innen im Zuge des Krankenhausreform­an­passungs­gesetzes (KHAG) zu schwächen. Eine Reform, die Qualität verbessern will, darf ausgerechnet bei der pflegerischen Personalausstattung keine Rückschritte machen. Pflege ist kein Kostenfaktor. Pflege ist ein zentraler Qualitäts- und Sicherheitsfaktor. Wer Versorgungsqualität verspricht, muss Mindeststandards für Pflege verbindlich absichern – und nicht aus dem System herauslösen. Warum ist das wichtig? Pflegepersonaluntergrenzen (PpUG) sind gesetzlich festgelegte Mindestvorgaben. Sie sind ein Sicherheitsnetz gegen Unterbesetzung: Wenn zu wenig Pflegepersonal da ist, steigt das Risiko für längere Liegezeiten, vermeidbare Komplikationen und Todesfälle. Umso schwerer wiegt die geplante Streichung der PpUG aus der Leistungsgruppensystematik. Der DPR bewertet dies als gravierendes Versäumnis.

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Bild: Digitalisierungsbotschaft

Digitalisierungs­fortbildung
für Pflege­mitarbeitende

Die Digitalisierungsbotschaft ermöglicht es dir, Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu erkennen und in Digitalisierungsprojekten eine aktive Rolle zu übernehmen. In Kooperation mit dem Deutschen Pflegerat bieten wir dir den Zugang zur Lernplattform der Digitalisierungsbotschaft zu einem geringen Preis.

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Deutschlands führender Pflegekongress ist die einzige nationale Veranstaltung, die von Vertretern der Pflege für alle beruflich Pflegenden organisiert wird. Das Programm bietet hochkarätige Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und eine Messe. Auf dem Deutschen Pflegetag stehen die neuesten Themen und Trends der Pflege im Fokus. Ins Leben gerufen wurde er, um die Profession Pflege auf die politische Agenda zu setzen und eine Plattform für konstruktive Debatten und zur Vernetzung zu bieten. Das große Interesse und zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg und gehen diesen entschlossen weiter!

Deutscher Pflegetag 2026 in Berlin

Deutschlands führender Pflegekongress ist die einzige nationale Veranstaltung, die von Vertreter:innen der Pflege für alle beruflich Pflegenden organisiert wird. Das Programm bietet hochkarätige Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Workshops und eine Messe. Auf dem Deutschen Pflegetag stehen die neuesten Themen und Trends der Pflege im Fokus. Ins Leben gerufen wurde er, um die Profession Pflege auf die politische Agenda zu setzen und eine Plattform für konstruktive Debatten und zur Vernetzung zu bieten. Das große Interesse und zahlreiche positive Rückmeldungen zeigen: Wir sind auf dem richtigen Weg und gehen diesen entschlossen weiter! #PflegeBleibt.

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Rückblick Deutscher Pflegetag 2025

Der Deutsche Pflegetag 2025 war mit 10.000 Besucher:innen ein voller Erfolg, ein starkes Zeichen für die Pflege und ein beeindruckendes Erlebnis. Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die als Schirmherrin die zentrale Bedeutung der Pflege hervorhob und ausdrücklich unterstrich, wie unverzichtbar der Deutsche Pflegerat als Stimme der Profession ist. Unter dem diesjährigen Motto #PflegeBleibt übernehmen wir als Profession gerne gemeinsam Verantwortung und gestalten ein starkes, modernes und menschliches Gesundheitswesen. Christine Vogler, Präsidentin des DPR, verdeutlichte eindrucksvoll diese Botschaft des DPT 2025, die mehr denn je gilt: #PflegeBleibt. Die Pflege braucht weiterhin eine starke Stimme in der Gesellschaft und in der Politik. Der 13. Deutsche Pflegetag findet am 12. und 13. November 2026 in Berlin statt.

Pressemitteilung DPT 2025 Zum Factsheet Pflege Rede von Christine Vogler nachlesen Zur Rede von Christine Vogler auf YouTube Presse Deutscher Pflegepreis DPT Bilder und Podcasts zum DPT

DPR live dabei

Allgemeiner Hinweis: Praxisdialoge Pflegenetzwerk Deutschland Online. Kontinuierlich.
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Engagiert im Deutschen Pflegerat

Durch das Engagement und die Zielstrebigkeit unserer Mitglieds- und Förderverbände ist es dem DPR möglich, klar Stellung zu beziehen und eine starke Position zu vertreten. Die Arbeit der Verbände ist eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche Vertretung der Interessen der beruflich Pflegenden und des Hebammenwesens in Politik und Gesellschaft.

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Pressemitteilungen des DPR

Bildung

17.12.2025
Kompetenzvermutung gesetzlich verankern

Der DPR fordert in einem aktuellen Positionspapier eine schnellere und qualitätsgesicherte Anerkennung ausländischer Pflegefachpersonen. Angesichts des anhaltenden Fachpersonalmangels ist ihre Integration zentral für eine stabile pflegerische Versorgung in Deutschland. Das Papier schlägt die Einführung einer gesetzlichen Kompetenzvermutung im Pflegeberufegesetz vor. Die Gleichwertigkeit einer ausländischen Pflegeausbildung soll unter klar definierten Voraussetzungen als festgestellt gelten, wenn eine internationale Pflegefachperson eine mindestens dreijährige Ausbildung oder ein gleichwertiges primärqualifizierendes Studium absolviert hat und eine Berufszulassung im Herkunftsland vorliegt. Der DPR schlägt weiter vor, die Kompetenzvermutung verbindlich an einen Defizitbescheid im Anerkennungsverfahren sowie an eine Sprachkompetenz auf dem Niveau von mindestens B2 zu knüpfen.

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Berufsautonomie

16.12.2025
Notfallreform bleibt ohne Pflegefachkompetenz unvollständig

Der DPR warnt, dass die geplante Reform der Notfallversorgung ohne die Einbindung pflegefachlicher Kompetenzen ihre Ziele verfehlen wird. Der aktuelle Referentenentwurf für das Gesetz ignoriert die wesentlichen Beiträge der professionellen Pflege. Damit bleibt ein wesentliches Steuerungs- und Qualitätsdefizit bestehen. Die Reform bleibt unvollständig, solange die pflegerische Expertise nicht gesetzlich verankert wird. Pflegefachpersonen erkennen oft als Erste kritische Situationen wie Stürze, Verschlechterungen chronischer Erkrankungen, Infektionen, Dehydration oder palliative Krisen. Viele dieser Notfälle betreffen primär pflegerische Versorgungssituationen und -bedarfe. Ohne eine klare gesetzliche Verankerung pflegefachlicher Kompetenzen droht die Notfallreform an den Versorgungsrealitäten vorbeizugehen – mit negativen Folgen für Patientensicherheit, Versorgungsqualität und die Effizienz des Gesamtsystems. Der DPR fordert eine verbindliche Nachsteuerung im weiteren Gesetzgebungsverfahren.

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Arbeitsbedingungen

12.12.2025
Zukunftspakt Pflege: Analyse ohne Konsequenzen

Deutscher Pflegerat fordert konkrete Entscheidungen und klare Rolle der Pflege: Der DPR sieht in den Ergebnissen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Zukunftspakt Pflege“ zwar wichtige Problembeschreibungen, vermisst aber klare politische Entscheidungen. Als verantwortliche Akteurin ist die Pflegeprofession in diesem kaum sichtbar. „Das Papier beschreibt vieles, was wir seit Jahren wissen – es bleibt aber bei einer unverbindlichen Sammlung von Möglichkeiten stehen“, sagt DPR-Präsidentin Christine Vogler. „Für Millionen pflegebedürftige Menschen, ihre An- und Zugehörigen und alle, die in der Pflege arbeiten, schafft das keine Sicherheit für die nächsten Jahre.“ Es braucht jetzt den politischen Mut zu klaren Entscheidungen und einen Zukunftsvertrag mit der Pflege.

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Berufsautonomie

10.12.2025
Zukunftspakt Pflege: Gesundheitskompetenz stärkt Prävention. Pflegefachpersonen sind der zentrale Hebel

Der DPR betont in einem aktuellen Positionspapier die Bedeutung von Gesundheitskompetenz für Prävention und sichere Versorgung. Pflegefachpersonen spielen dabei eine unverzichtbare Rolle. Der Zukunftspakt Pflege setzt stark auf Prävention und frühe pflegefachliche Begleitung. Viele der dafür notwendigen Aufgaben – wie die Einschätzung von Gesundheitsrisiken, Orientierung im Versorgungssystem und das frühzeitige Erkennen von Belastungen im Alltag – gehören bereits heute zum beruflichen Handeln der Pflegefachpersonen. Der Pakt gelingt, wenn die Profession Pflege umfassend einbezogen wird. Sie ist der entscheidende Hebel für Umsetzung und Wirkung. Damit Pflegefachpersonen effektiv wirken können, müssen sie im Zukunftspakt und seiner Umsetzung klar benannt werden.

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